Rassistische Hetze als billiges Ablenkungsmanöver von Innenminister Strasser

Wien (OTS) - Sozialistische Jugend Wien kritisiert Krone-Exklusivbericht über große Drogenrazzia als billiges Ablenkungsmanöver von Innenminister Ernst Strasser. Durch Drogenrazzia und Krone-Kampagne möchte Strasser von eigenem Versagen ablenken.

Empört reagiert der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien, Ludwig Dvorak, auf den Exklusivbericht der "Kronen Zeitung" über eine Drogen-Großrazzia in Flüchtlingsheimen. "Innenminister Ernst Strasser zeigt einmal mehr sein wahres Gesicht als Hardliner, dessen Menschenverachtung nicht zu überbieten ist. Mit einer Exklusiv-Story für die Kronen Zeitung möchte Strasser offensichtlich von den Negativ-Zahlen der Kriminalitätsbilanz 2002 ablenken."

Die Opfer von Strassers Bemühungen als Rechtsaußen der ÖVP, so Dvorak weiter, sind erneut Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten mit dunkler Hautfarbe. Einmal mehr werde pauschal Hetze gegen "afrikanische Drogendealer" betrieben. Mit solchen Aktionen werde Rassismus gezielt geschürt. Strasser trage dafür die Verantwortung.

Dvorak zeigt sich in diesem Zusammenhang auch darüber entsetzt, dass die Kronen Zeitung über Fotos der Razzia und von Verhaftungen verfüge und sie auch abdrucke. "Es ist ein Skandal, dass hier die Kronen Zeitung offenbar vom Innenministerium mit Exklusiv-Fotos von Amtshandlungen für fremdenfeindliche Kampagnen versorgt wird!"

Scharfe Kritik übt Dvorak an der allgemeinen Asylpolitik von VP-Minister Strasser, insbesondere an der Beendigung der Bundesbetreuung für hunderte Asylwerber im Herbst 2002 und dem skandalösen Entwurf für eine Novelle des Asylgesetztes. "Der aktuelle Vorfall ist nur ein Teil in einer langen Kette menschenverachtender Politik Strassers." (Schluss)

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