Oxonitsch: "Finz braucht sich über Teuerungen nicht zu wundern - Bundesregierung hat Kosten in die Höhe getrieben!"

Wien (SPW-K) - "Sich jetzt darüber zu wundern, dass in Österreich und damit auch in Wien die Lebenshaltungskosten gestiegen sind, zeugt von einiger Blauäugigkeit", reagierte heute der Wiener SP-Klubchef Christian Oxonitsch auf Aussagen von VP-Finz. "Denn es war die VP-Bundesregierung, der auch Finz in maßgeblicher Position angehört, die mit ihrer Belastungspolitik die Lebenskosten für die Menschen in unserem Land in die Höhe getrieben hat!" ****

So sei die Inflationsrate beispielsweise in den letzten Jahren deutlich höher, als noch in den 90er-Jahren, so Oxonitsch weiter."Daran hat die Bundesregierung mit ihrem Nicht-Reagieren auf den Einbruch des Wirtschaftswachstums einen wesentlichen Anteil."

Weitere Belastungen seien durch die Erhöhung der Mineralölsteuer entstanden - "das hat sich auf die Kosten in vielen Lebensbereichen ausgewirkt", so der SP-Klubchef. "Weiters ist es im Zuge der Euro-Umstellungen zu einer Reihe von Preiserhöhungen gekommen, vor denen AK und ÖGB immer gewarnt haben, und die die Regierung immer abgestritten hat." Nicht zuletzt sei es durch die Wirtschaftskrise zur einer Stagnation der Einkommen der Menschen gekommen.

In Wien seien dagegen die Gebühren in den letzten Jahren weitgehend unverändert geblieben - "die Erhöhung der Bädergebühr um 7 Cent wird wohl keinen großen Einfluss auf die Statistik gehabt haben", so Oxonitsch. "Alfred Finz wird es nicht gelingen, Wien den Schwarzen Peter für Dinge umzuhängen, die eindeutig in seiner Verantwortlichkeit als Finanzstaatssekretär dieser Bundesregierung angesiedelt sind!" (Schluss)

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