Wiener Grüne gegen "Trinkwasser-Vergeudung"

Wien (OTS) - Die UNO habe das Jahr 2003 zum Internationalen Jahr
des Süßwassers erklärt, aber Wien verschwende nach wie vor sein Trinkwasser, stellte GR Mag. Rüdiger Maresch Dienstag in einem Pressegespräch der Grünen fest. Als ein "eklatantes Beispiel der Trinkwasser-Vergeudung" bezeichnete er das gießen der Rasenflächen am WIG-Gelände in Oberlaa, aber auch die Wiener Straßen werden, so Maresch, mit Trinkwasser gesäubert. Im Parkgelände Oberlaa werden, nach Angaben der Grünen, pro Jahr rund 300 Millionen Liter Trinkwasser zum gießen verbraucht.

Der Grün-Gemeinderat bot in dem Pressegespräch eine ganze Palette von Maßnahmen zum Einsparen von Trinkwasser in der Bundeshauptstadt an: So sollte etwa die Errichtung von Regenwasserspeichern forciert werden, zur Bewässerung von Parks sollten auch Grundwasserbrunnen errichtet werden, auch das Donauwasser sollte in Donau-nahen Bezirken Verwendung finden und könnte auch zur Straßenreinigung verwendet werden. In Oberlaa könnten statt "Golf-Rasen" Naturwiesen angelegt werden, die nicht ständig bewässert werden müssen. Insgesamt sollten Wiener Parkanlagen ökologischer bewirtschaftet werden.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Tel.:
4000/81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/ . (Schluss) js

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Johannes Schlögl
Tel.: 4000/81 081
slo@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0016