Heinzl über Wasserwirtschaft: Stiefkind des Budgets

Wien (SK) "Die Finanzierung der Wasserentsorgung und Wasserversorgung ist wieder einmal das Stiefkind des Budgets", kritisierte SPÖ-Abgeordneter Anton Heinzl am Dienstag im Nationalrat. Es sei ein "schwerer politischer Fehler", in der Wasserwirtschaft zu sparen, so Heinzl. ****

Im Bereich der Wasserwirtschaft habe es nur mehr im Jahr 2000 eine Sondertranche gegeben, der Förderbetrag von 3,9 Milliarden Schilling sei nach 2000 auf drei Milliarden gesunken, der durchschnittliche Fördersatz von 32 auf 35 Prozent; dies gehe zu Lasten der Gemeinden sagte Heinzl. "Die Kosten für Wasserversorgung und Wasserentsorgung werden die Bürger und Bürgerinnen belasten", so Heinzl. Die Reise gehe in Richtung Privatisierung. So sei zum Beispiel die
NÖSIWAG an die zu 49 Prozent privatisierte EVN verkauft worden. "Ich fordere, dass dem Wasserwirtschaftsfonds wieder die notwendigen Mittel zugeführt werden. Wir brauchen sauberes und gesundes Wasser zum Leben; bei der Wasserwirtschaft zu sparen ist ein schwerer politischer Fehler", schloss Heinzl. (Schluss) sk

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