Wiener Freiheitliche kritisieren Müllpolitik

Wien (OTS) - Unklarheiten bei der Auslastungsquote der geplanten dritten Mülverbrennungsanlage und widersprüchliche Aussagen bezüglich einer kleineren, in der Donaustadt angedachten Verbrennungsanlage, welche von einem private Betreiber errichtet werden soll, waren am Dienstag für LAbg. Brigitte Reinberger und LAbg. Heike Trammer Anlass, im Rahmen eines Mediengespräches der Wiener FPÖ die Müllpolitik Wiens zu kritisieren. Es stünde aktuell der Verdacht im Raum, so Reinberger, dass Wien bewusst Überkapazitäten im Müllverbrennungsbereich schaffe, die in weiterer Folge auch eine Erhöhung der gesundheitliche Risiken für die Anrainer solcher Anlagen mit sich brächten.

Hinsichtlich des Gerüchtes, dass ein privater Betreiber in der Donaustadt eine für 40.000 Tonnen ausgelegte Verbrennungsanlage errichten will, hielt Trammer fest, dass offiziell Wiens Umweltstadträtin "davon nichts wüsste", der Bezirksvorsteher der Donaustadt aber bereits entsprechende "Informationsveranstaltungen abhalte". Unterm Strich, so die beiden Politikerinnen, herrsche derzeit "Chaos in Wiens Müllpolitik" vor.

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