VP-Klucsarits: Badewasserqualität der Neuen Donau darf nicht gefährdet werden!

Wien (VP-Klub): "Es kann nicht sein, dass Hauterkrankungen von Badegästen als harmlose Nebenerscheinung abgetan werden", betonte heute der Umweltsprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Rudolf Klucsarits. Er sieht dringenden Handlungsbedarf aufgrund der durch den Entenwurm verursachten Hauterkrankungen von Badegästen der Neuen Donau.

Nachdem bis jetzt nur die Alte Donau von dieser Parasitenplage betroffen war, ist spätestens jetzt zweifelsohne Handlungsbedarf bei der als Naherholungsgebiet von hunderttausenden Wienern genutzten Neuen Donau gegeben. Daher sei die zuständige Stadträtin dringend aufgefordert, Sanierungsmaßnahmen zu setzen, um die weitere Ausbreitung des Entenwurms zu verhindern. "Es wird vom Umweltressort immer wieder betont, wie gut man die Wasserqualität der Wiener Naturbäder im Griff habe. Dem entgegen steht die schon jahrelang auftretende Belastung dieser Gewässer durch die Entenwürmer, gegen die bis jetzt keine Maßnahmen gesetzt wurden", kritisierte Klucsarits.

Statt der in diesem Zusammenhang von der zuständigen Stadträtin verfolgten Beschwichtigungspolitik, mit der sie sich um die längst fälligen Sanierungsmaßnahmen - vor allem der Alten Donau -herumdrückt, sollten jetzt endlich Verbesserungen in Angriff genommen werden. "Die Volkspartei hat schon vor längerer Zeit die Dotierung der Alten Donau mittels einer Verbindung zum Marchfeldkanal gefordert. Die Wiener Stadtregierung hat dieses Projekt aber nach wie vor nicht realisiert. Vielleicht geschieht erst dann etwas, wenn die Besucher des Donauinselfestes während der Veranstaltung in der Neuen Donau schwimmen gehen und von den Entenwürmern befallen werden", betonte Klucsarits abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002