Verstärktes Auftreten vom Eichenprozessionsspinner im Wienerwald

Besucher berichten von juckendem Nesselausschlag

Wien (OTS) - Die FörsterInnen der Stadt Wien stellen heuer ein verstärktes Auftreten des Eichenprozessionsspinners im Wienerwald fest.

Die Raupen dieses Nachtfalters leben tagsüber gesellig in gesponnenen Nestern in Astgabeln oder auf der Borke von Eichen. Abends ziehen die Tiere in "Prozessionen" in die Baumkronen um sich an den Blättern satt zu fressen. Die Raupen sind rötlich-braun, längs gestreift und auffällig dicht behaart.

Bei Störungen, z.B. durch den Menschen, aber auch bei starkem Wind brechen die feinen Raupenhaare ab und verursachen bei Hautkontakt einen überaus unangenehmen Juckreiz und Nesselausschlag, welcher mehrere Tage andauern kann.

Die MA 49 - Forstamt der Stadt Wien ersucht Erholungssuchende im Wienerwald derzeit auf den Wegen und Lagerwiesen zu bleiben, die Raupen in ihren Nestern keinesfalls zu stören und bei starkem Wind nicht auf der windabgewandten Seite von befallenen Bäumen zu verweilen.

Auch die MA 42-Stadtgartenamt verzeichnet in den wienerwaldnahen Parks ein erhöhtes Vorkommen dieses Insekts auf den Eichen und ersucht um Vorsicht.

Ein Einsatz von chemischen Mitteln gegen die Raupen ist derzeit weder vom Forstamt noch vom Stadtgartenamt vorgesehen.

Weitere Informationen auf folgenden Seiten: Bundesamt und Forschungszentrum Wald:

o http://www.stadtbaum.at/sdata/306.htm
o http://www.stadtbaum.at/cpag/115.htm

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DI Andreas Schwab
MA 49 - Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien
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