Mailath-Pokorny "Sparen bei Forschung ist Sparen an der Zukunft"

Wiener Wissenschaftsstadtrat warnt bei Festakt zum 40-Jahr-Jubiläum des IHS vor Kürzungen

Wien (OTS) - "Kürzungen im Forschungs- und Entwicklungsbereich bedeuten Sparen am falschen Platz, denn es sind Kürzungen unserer Zukunft" warnte am Montag der Wiener Wissenschaftsstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny in seiner Rede beim Festakt zum Jubiläum des Instituts für Höhere Studien "Österreich hat es in den letzten 25 Jahren nicht geschafft, seine Forscherquote um mehr als acht Zehntel Prozentpunkte zu erhöhen," so Mailath, "Wien und Österreich verdienen besseres, sie verdienen die Hinwendung zur Wissenschaft und nicht ihre Behinderung, sie verdienen Motivation und wissenschaftlichen Aufbruch, so wie es das IHS über vierzig Jahre immer wieder versucht hat".

Mailath-Pokorny verwies auf die zahlreichen Engagements der Stadt Wien im wissenschaftlichen Bereich, darunter rund 500 Vereine, die fünf großen Fonds der Stadt Wien und die direkte Förderung junger Wissenschaftler durch zahlreiche Stipendien und Preise.

Drei wichtige, auch arbeitsplatzrelevante Schwerpunkte wurden in der jüngsten Vergangenheit durch die erfolgreiche Begründung des Biotechnologie-Clusters, die Einrichtung eines Wiener Wissenschafts-und Technologiefonds sowie die Technologieoffensive durch die Förderung von Projekten im Bereich der "Creative Industries" durch das Zentrum für Innovation und Technologie gesetzt.

Stadtrat Mailath-Pokorny kündigte weiters an, in Zukunft ein zusätzliches Stipendium für einen jungen Wissenschaftler am IHS zur Verfügung zu stellen. (Schluss) sas

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Saskia Schwaiger
Tel.: 4000/81 854
sas@gku.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0022