GÖD nimmt Interessensvertretung für Frauen wahr

Wien (OTS) - Der Abschluß des Pensionssicherungsgesetzes ist nun
in einem wesentlichen Schritt parlamentarisch abgeschlossen. Die Anliegen der Frauen, die schon jetzt im Schnitt um etwa 50% niedrigere Pensionen erhalten, sind nicht wirklich in die Verhandlungen eingeflossen.

Hier wird die GÖD unter der Führung der Frauenvorsitzenden Christine Gubitzer sich weiterhin vehement dafür einsetzen, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Eltern, Müttern wie Vätern, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tatsächlich ermöglichen.

Die Verhandlungen bis in die letzten Minuten vor der Abstimmung durch den Vorsitzenden der GÖD, Fritz Neugebauer, haben bewirkt, dass nunmehr 3 Jahre pro Kind, unabhängig vom zeitlichen Abstand der Geburt, von den Durchrechnungsjahren in abzug kommen.
Für ASVG Bedienstete wurde zusätzlich erreicht, dass die Kindererziehungszeiten als pensionsbegründende Beitragszeiten angerechnet werden. Der Frauenvorsitzenden der GÖD, Christine Gubitzer, war es wichtig, dass pro Kind diese 3 Jahre in abzug kommen und nicht auch noch einberechnet wird, in welchem zeitlichen Abstand die Kinder geboren wurden, wie dies ursprünglich geplant war.

Gubitzer: " Hier zeigt sich, dass konsequente Bemühungen auch ihre Früchte tragen. Die GÖD beweist einmal mehr ihr Engagement für Frauen. Dieses wird auch in Zukunft weiter fortgesetzt. Im Verhandlungsteam der GÖD zur Harmonisierung der Pensionen wird von Anfang an eine qualifizierte Frauenvertretung eingebunden sein. Da können sich die Parteien und der ÖGB ein Beispiel nehmen.
Weiters wird sich die GÖD stark machen für verbesserte Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Müttern und Vätern gleichermaßen ein dringendes Anliegen sind."

Rückfragen & Kontakt:

Christine Gubitzer,
GÖD-Frauenvorsitzende,
Tel.: 0664 / 260 17 50

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