Kriminalitätsbericht: Mainoni schlägt Sicherheitsgipfel vor

Besorgniserregende Entwicklung muß alle Alarmglocken läuten lassen

Wien, 2003-06-16 (fpd) - Im Zusammenhang mit dem Kriminalitätsbericht 2002 sprach der freiheitliche Abg. Eduard Mainoni, Mitglied des Innenausschusses, heute von einer mehr als besorgniserregenden Entwicklung. Ein Zuwachs von 13,2 Prozent müsse bei allen Verantwortlichen die Alarmglocken schrill läuten lassen. ****

"Es ist zwar schön, daß Österreich unter 49 Industrienationen zum sichersten Land erklärt worden ist, für die Opfer von Verbrechen ändert das aber leider gar nichts", sagte Mainoni, der besonders auf die Zunahme der Verbrechen gegen Leib und Leben und auf die Steigerung der Massendelikte hinwies. Als besonders wichtig bezeichnet es Mainoni auch, rasch die Ursachen für die weiterhin und schon seit Jahren sinkende Aufklärungsrate zu untersuchen.

"Als Koalitionspartner haben wir Freiheitliche jedenfalls die Verpflichtung, hier nicht tatenlos zuzusehen", betonte Mainoni, der daher einen Sicherheitsgipfel vorschlug. Man werde diesbezüglich in den nächsten Wochen Gespräche mit der ÖVP führen. (Schluß)

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