Österreich Werbung setzt auf die Jugend

Aus Gästen von heute Gäste von morgen machen

Wien (OTS) - "Vernetzte Angebote, Top-Infrastruktur, perfekte Kommunikation, eine etablierte Marke "Jugendhotel Österreich" - das ist meine Vision von der Zukunft des österreichischen Jugendtourismus", erklärte Dr. Arthur Oberascher, Geschäftsführer der Österreich Werbung (ÖW), heute Vormittag zum Auftakt des Symposiums "Jugendurlaub in Österreich". Dieses wird von der ÖW mit Unterstützung des Landes Tirol, der Tirol Werbung, der Stadt Innsbruck und Innsbruck Tourismus vom 16.-17. Juni veranstaltet. Auf die Teilnehmer des hochkarätig besetzten Symposiums warten jede Menge Anregungen für die Praxis und Tipps zur Entwicklung konkreter Angebote.

Der Jugendtourismus birgt ein hohes Potenzial: 15- bis 25-jährige Jugendliche aus ganz Europa haben laut World Travel Monitor im Jahr 2002 ca. 49,5 Millionen Urlaubsreisen unternommen. Österreichs Anbieter können sich derzeit noch wenig vom großen "Jugend-Reisekuchen" abschneiden, denn die Alpenrepublik hat an allen Ferientrips europäischer Jugendlicher einen Marktanteil von 5%.

"Diese Zahlen sprechen für sich: Österreichs Tourismus braucht mehr Jugendliche. Wir müssen in den Köpfen der Jugendlichen präsent werden", gibt ÖW-Chef Dr. Oberascher die Marschrichtung vor. Die ÖW hat sich zum Ziel gesetzt, Österreich als Trend-Destination "in" zu machen. Dazu entwickelte sie ein umfassendes Drei-Jahreskonzept:

  • Die ÖW bereitet als Wissensagentur unter anderem Marktforschungsdaten zum Jugendtourismus für die österreichische Tourismuswirtschaft auf.
  • Die ÖW als Initiator des Jugendsymposiums bietet erstmals eine Plattform zum Thema Jugendtourismus und erarbeitet einen Kriterien-Katalog für touristische Anbieter.
  • Die ÖW nützt ihr internationales Netzwerk und setzt intensive Marketingaktivitäten: Im Jahr 2004 wird mit der marketingmäßigen Umsetzung der erarbeiteten Kriterien in den Nahmärkten begonnen, 2005 ist das auch in europäischen und Überseemärkten geplant.
  • Die ÖW setzt sich als Visionär für das österreichische Jugendhotel als Qualitätsprodukt für die Entwicklung einer eigenen Jugend-Angebotsgruppe ein.

"Mit all diesen Maßnahmen wollen wir den Marktanteil am europäischen Jugendtourismus langfristig von 5% auf 10% erhöhen", steckt sich Oberascher ein hohes Ziel. Ein zentraler Eckpfeiler zur Umsetzung dieser Schritte ist die Analyse der Wünsche und Bedürfnisse Jugendlicher für einen Österreich-Urlaub. Dazu führte die T-Factory, ein auf die jugendliche Zielgruppe spezialisiertes Marktforschungsinstitut, im Auftrag der ÖW detaillierte Befragungen und Diskussionsrunden mit jungen Österreichern und Deutschen durch.

Aus den Interviews zu Image und Erwartungen an einen Österreich-Urlaub wurde auch ein Kriterienkatalog entwickelt. Dieser zeigt alle Wünsche auf, die die Touristiker zur Entwicklung ihres "jungen" Angebots benötigen - von der Infrastruktur, dem Angebot im Ort über die Ausstattung der Betriebe bis hin zur Kommunikation und dem
Buchungsverhalten.

Für Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, ist sein Bundesland seit jeher eine "junge Destination", die mit maßgeschneiderten Angeboten wie z.B. der Alpinschule in Westendorf, dem Mountain Adventure in Kombination mit Berlitz Sprachcamps am Achensee oder dem "Cradle-Skatepark" in Brixlegg punkten kann.

"Mit einem jungen Österreich-Image, einer Top-Infrastruktur, der internationalen Vermarktung der Marke österreichisches Jugendhotel werden wir es schaffen aus den Gästen von heute Gäste von morgen zu machen", ist ÖW-Chef Dr. Oberascher überzeugt.

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Österreich Werbung
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Unternehmenssprecherin
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