STEIBL: TREND ZUR SELBSTSTÄNDIGKEIT IST UNGEBROCHEN

Junggründer prägen entscheidend die Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze

Wien, 13. Juni 2003 (ÖVP-PK) "Unternehmen statt unterlassen -dieser Philosophie sind im vergangenen Jahr 30.000 Österreicherinnen und Österreicher gefolgt und haben ihr eigenes Unternehmen gegründet. Das bedeutet einen neuen Jung-Gründerrekord, und der Trend zur Selbständigkeit scheint auch in wirtschaftlich sensiblen Zeiten ungebrochen. Das ist ein schlagkräftiger Beweis dafür, dass sich unsere Unternehmer auf den Strukturwandel und den wirtschaftlichen Umbruch bestens eingestellt haben, wertete heute, Freitag, ÖVP-Abg. Ridi Steibl anlässlich der heutigen Budgetdebatte zum Thema Wirtschaft und Arbeit diese Zahlen "als ein positives Zeichen für unser Land und die österreichische Wirtschaft". ****

"Unsere Junggründer und die neue Gründergeneration sind diejenigen, welche die österreichische Wirtschaft in Zukunft entscheidend prägen und neue Arbeitsplätze schaffen werden", so Steibl. "Der Weg in die Selbständigkeit ist gewiss ein spannender -aber auch mitunter risikoreich und hart. Aus vorliegenden Erfahrungswerten brauchen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer vor allem folgende drei Komponenten in den ersten schwierigen Phasen ihrer Selbständigkeit", führte die Abgeordnete eine bedarfsgerechte Infrastruktur, Management Know-How und die Einbindung in Netzwerke von Kontakten, Kooperationen und Business-Mentoren an.

Als Steirerin freue sie sich besonders, dass in der Steiermark viele derartige Gründerinitiativen ins Leben gerufen wurden. Steibl nannte in diesem Zusammenhang das österreichweit erste und noch immer einzigartige Gründerinnenzentrum Steiermark sowie den ersten Business Incubator Graz als jene zwei Projekte, die ihr besonders am Herzen liegen. "In diesen beiden Modellprojekten profitieren Junggründerinnen und Junggründer von modernster technischer und räumlicher Infrastruktur." Die Abgeordnete appellierte an alle Wirtschafts-Verantwortlichen im Hohen Hause, derartige Initiativen zu unterstützen und es der "Steiermark als Gründermark" gleich zu tun.

"Wir von der Volkspartei unterstützen die österreichischen Betriebe", so Steibl. Mit den zwei Konjunkturbelebungspaketen seien wichtige Akzente gesetzt worden, wies die Abgeordnete unter anderem darauf hin, dass der Forschungsfreibetrag durchgesetzt und erhöht wurde und die Investitionen in Humankapital erleichtert wurden. Die Baubranche lebe als Wachstumsträger wieder auf, die Pflegeberufe würden verstärkt gefördert und
Betriebsgründungen wesentlich unterstützt.

Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Vizekanzler Herbert Haupt greife aber nicht nur Betrieben, sondern auch jüngeren und älteren Arbeitnehmern mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket hilfreich unter die Arme: Für 5000 arbeitslose Jugendliche zwischen 19 und 24 Jahren werde ein Qualifizierungsprogramm mit Abschluss geschaffen. Steibl wies unter anderem auf den Entfall des Arbeitslosenversicherungsbeitrages für Frauen ab 56 und Männer ab 58, die Lohnnebenkostensenkung für ältere Arbeitnehmer um bis zu zwölf Prozent und die Einführung eines "Übergangsgeldes nach Altersteilzeit" für Personen, die nicht direkt nach Beendigung ihres Dienstverhältnisses in Pension gehen können in der Höhe des Arbeitslosengeldes plus einem 25prozentigen Zuschlag. Außerdem komme es zu einer Verlängerung des Arbeitslosengeldbezuges, wenn sie Qualifizierungsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Ebenfalls hob Steibl den Anspruch auf Ausbildungs- bzw. Wiedereingliederungsmaßnahmen für Arbeitslose unter 25 bzw. über 50 Jahren nach dreimonatiger Arbeitslosigkeit als Verpflichtung für das AMS positiv hervor.

"Die beiden Bereiche Wirtschaft und Arbeit sind untrennbar miteinander verbunden. Nur eine leistungsstarke Wirtschaft schafft Arbeit und Wohlstand in unserem Land und umgekehrt tragen motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte zu einer guten Konjunktur bei", schloss Steibl.
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