Wehrdienstverweigerer Grasser: SJG-Kärnten kritisiert Untätigkeit der Ministerien

Für SJG ist Grassers Verhalten eine Ohrfeige für alle Wehr- und Zivildienstpflichtigen in Österreich

Klagenfurt (SJG) - Einmal mehr ist die österreichische
Innenpolitik mit einem Privilegienfall sondergleichen konfrontiert. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der Finanzminister Karl Heinz Grasser bis zum heutigen Tag noch keinen Wehr- bzw. Zivildienst absolviert.
Der Kärntner SJG Vorsitzende Markus Brandstätter bezeichnet Grassers Verweigerung als weiteren handfesten Skandal der FP/ÖVP Bundesregierung.

"Hier wird wieder einmal deutlich aufgezeigt, mit welcher Arroganz der Österreichische Finanzminister sich über seine Pflicht als Staatsbürger hinweg setzt, so Brandstätter. Weiters sei Grassers Verhalten ein "Schlag in das Gesicht" für alle Wehr- und Zivildienstpflichtigen in Österreich.

Die SJG Kärnten fordert daher den Innenminister und den Verteidigungsminister auf, den Finanzminister gleich wie alle anderen jungen Österreicher zu behandeln und sofort zum Wehr- bzw. Zivildienst einzuberufen. Andernfalls überlege sich die SJG-Kärnten rechtliche Schritte wegen der Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes einzuleiten.

Abschließend betont Brandstätter, dass jeder andere Staatsbürger ungnädig zum "Dienst am Staat" verpflichtet werde, nur bei "Günstling" Grasser werden wieder einmal alle schwarz/blauen Augen zugedrückt.(Schluss)

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