Grossmann kritisiert geplante Streichung der Notstandshilfe

Wien(SK) "Mit der geplanten Streichung der Notstandshilfe und
der damit verbundenen Abschiebung der Notstandshilfebezieher in die Sozialhilfe ist soziales Elend vorprogrammiert", übte SPÖ-Abgeordnete Elisabeth Grossmann am Mittwoch im Parlament harsche Kritik an den Regierungsplänen zur Streichung der Notstandshilfe. Anscheinend gehe es den Notstandshilfebeziehern mit durchschnittlich rund 500 Euro im Sinne der Regierung noch immer zu gut, wenn sie plane, ihnen 15 Prozent ihres Einkommens und ihre Ansprüchen auf die Vermittlungs-und Qualifikationsleistungen des AMS zu streichen. Besonderes Augenmerk legte Grossmann auch auf die Probleme von älteren Arbeitnehmern, die von den Auswirkungen der Pensionsreform besonders betroffen seien. Grossmann qualifizierte es als "romantisch", zu glauben, dass die Unternehmer die älteren Arbeitnehmer aus Loyalität im Betrieb behalten würden. "In der Realität gehören die 40-Jährigen schon zum alten Eisen", bemerkte Grossmann dazu. **** (Schluss)lm

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