LH Sausgruber: Vorarlberger Architektur steht hoch im Kurs

Vorarlberger Baukultur-Ausstellung startet in Paris

Bregenz/Paris (VLK) - Die Vorarlberger Architektur findet international immer mehr Anerkennung. Aktuellstes Beispiel
dafür ist für Landeshauptmann Herbert Sausgruber die derzeit
in Vorbereitung befindliche Ausstellung über die Vorarlberger Baukultur in Paris, die am 24. Juni 2003 am renommierten
Institut Francais d´Architecture (ifa) im Palais de la Porte
Dorée vom französischen Kulturminister Jean-Jaques Aillagon
und Österreichs Kulturstaatssekretär Franz Morak offiziell eröffnet werden wird. ****

Laut Sausgruber wird architektonisch ansprechendes,
innovatives Bauen in Vorarlberg immer bedeutender: "Das Land engagiert sich deshalb in diesem Qualitäts-Netzwerk und unterstützt es, weil wir wissen, dass wir damit attraktive Lebensräume für die Menschen in unserem Land schaffen und gleichzeitig zukunftsorientierte Arbeitsplätze in der
heimischen Wirtschaft sichern."

Nach Paris folgen andere große französische Städte

Mit der Ausstellung unter dem Titel "Une provocation
constructive - Architecture contemporaine au Vorarlberg (Konstruktive Provokation - Neues Bauen in Vorarlberg)"
werden in Paris die architektonischen Leistungen Vorarlbergs erstmals aus dem Blickwinkel von Außen präsentiert.

Die Vorarlberger Architektur-Ausstellung (Kurator: Marie-Hélène Contal, ifa; wissenschaftliche Leitung und Konzeption:
Otto Kapfinger; Szenografie: Adolph Stiller) wird ab Herbst
2003 auch noch in weiteren großen französischen Städten
gezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein eigener Katalog (herausgegeben in Zusammenhang mit der Neuauflage des
erfolgreichen Architekturführers "Baukunst in Vorarlberg seit
1980" vom Vorarlberger Architekturinstitut). Weitere
Informationen zur Ausstellung bietet die Homepage des
Vorarlberger Architekturinstituts unter www.v-a-i.at.

"Dieses große Interesse an der modernen Vorarlberger
Architektur zeigt auf, dass sich unser Land mit seinen
Leistungen im Bereich der Architektur, aber auch mit seiner
großen Dichte an international anerkannten Architekten einen
Namen gemacht hat", freut sich der Landeshauptmann.

Contal: "Vorarlberger Bauschule ist bedeutend und modellhaft"

"Die Vorarlberger Bauschule hat eine ähnliche Bedeutung
wie das Bauhaus in Dessau erlangt. Es besteht Einigkeit in
Ort, Zeit und Handlung. Sie löst weltweite Impulse in der internationalen Architekturdiskussion aus." So lobt Marie-
Helene Contal vom Institut Francais d´Architecture (ifa) die Baukultur in Vorarlberg. Besonderes Interesse gilt aus französischem Blickwinkel der Urbanität der neuen Architektur
im westlichsten Bundesland Österreichs. Als modellhaft wird wahrgenommen, dass es in Vorarlberg gelang, trotz der
Umbrüche in Wirtschaft und Gesellschaft langfristig
ausgerichtete Gestaltungskonzepte zu etablieren.

Ökologisch, intelligente Baukultur

Zuletzt hat eine Serie von Projektwettbewerben auch das
ganze Spektrum der öffentlichen, der gewerblichen und
industriellen Bauaufgaben neu geprägt. Ökologisches Planen
und Bauen, Architektur mit technologischer und
gestalterischer Innovation, Synergien zwischen den
allgemeinen und individuellen Interessen in der Gestaltung
des Lebensraumes sind heute zwischen Bodensee und Arlberg durchgängig praktizierte Maximen. Im September 2000 urteilte
das international anerkannte Fachmagazin "wallpaper" in einer
14 Seiten umfassenden Reportage über die moderne Architektur
in Vorarlberg: "Having scoured the globe we were unanimous in
our decision to name Vorarlberg as the most progressive part
of the planet when it comes to new architecture."
(so/pam,nvl)

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