Keck über FPÖ: Beschützerin der Schwerarbeiter ist Schwindel

Wien (SK) Die FPÖ spiele sich derzeit als Beschützerin der Schwerarbeiter auf - "das ist ein reiner Schwindel", stellte SPÖ-Abgeordneter Dietmar Keck am Mittwoch im Nationalrat klar. Der Abänderungsantrag betreffend Schicht- und Schwerarbeiter sei "das Papier nicht wert, auf das er geschrieben ist". Die 3-6-12 Formel des ÖVP-Abgeordneten Stummvoll, wonach die Menschen heute im Vergleich zu 1970 drei Jahre später mit der Arbeit beginnen, sechs Jahre früher in Pension gehen und sich zwölf Jahre länger in Ruhestand befänden, sei eine Verhöhnung jener Arbeiterinnen und Arbeiter, die im Alter von 15 Jahren eine Lehre beginnen. Dem FPÖ-Kollegen Max Walch rät Keck, sich wieder in die Reihen der ArbeiterInnen einzureihen und sich "nicht auf die Seite der Stummvolls, Bartensteins und Schüssels zu schlagen". Keck forderte den FPÖ-Abgeordneten daher auf, gegen diese "Pensionskürzungsreform" zu stimmen, denn: "Wir werden deine Arbeiter über dein Abstimmungsverhalten informieren." **** (Schluss) dp

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