LENTSCH: PENSIONSSICHERUNGSREFORM NIMMT BESONDERE RÜCKSICHT AUF FRAUEN

Wien, 11. Juni 2003 (ÖVP-PK) "Die für Frauen erreichten Änderungen im neuen Pensionsrecht werden mehr Gerechtigkeit ins System bringen", erklärte ÖVP-Abg. Edeltraud Lentsch heute, Mittwoch, anlässlich der Budgetdebatte im Nationalrat. Lentsch verwies in diesem Zusammenhang auf die Erhöhung der pensionsbegründenden Kindererziehungszeiten von 18 auf 24 Monate. In 30 Jahren sozialistischer Bundeskanzler sei es nicht möglich gewesen, dass Kindererziehungszeiten überhaupt als pensionsbegründend anerkannt wurden. In nur drei Jahren Regierung Schüssel gebe es diesbezüglich bereits die zweite wesentliche Verbesserung. ****

Mehr Gerechtigkeit für Frauen werde auch der "Durchrechnungsrabatt" bringen. Demnach wird künftig der Durchrechnungszeitraum pro Kind um bis zu drei Jahre verkürzt. Aufgrund der Pensionsreform kann auch die Zeit bis zum vierten Geburtstag eines Kindes als Ersatzzeit angerechnet werden, erklärte Lentsch.

Es wäre ihr lieber gewesen, eine Reform beschließen zu können, die allen Pensionisten Erhöhungen gebracht hätte. Aber die Daten und Fakten der Bevölkerungsentwicklung ließen sich, so Lentsch, ebenso wenig vom Tisch wischen, wie die leeren Kassen der öffentlichen Hand. Durch die Gesamtbegrenzung der Reformverluste mit höchstens zehn Prozent, sei allerdings gewährleistet, dass übermäßige Härten jedenfalls vermieden werden.
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