Grillitsch: Pensionsreform ist sozial, gerecht, nachhaltig

Durch Stärkung des Leistungsprinzips wird Gerechtigkeit erhöht

Wien (AIZ) - "Mit der vor Abschluss stehenden Pensionsreform hat
die Bundesregierung bewiesen, dass es möglich ist, unser sehr gutes Pensionssystem nachhaltig und sozial gerecht abzusichern. So wird in Abstimmung mit der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und der steigenden Lebenserwartung das Pensionsalter angehoben. Die unvermeidlichen Abschläge können nach dem vorliegenden Entwurf wesentlich niedriger gehalten werden, als es das SPÖ-Modell vorsieht. So werden die Abschläge mit 10% gedeckelt, während das SPÖ-Modell nach Angaben von Parteivorsitzenden Gusenbauer bis zu 15% ausgemacht hätte." Dies stellte heute NR Fritz Grillitsch, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, zur heutigen Parlamentsdebatte fest.

"Sozial schwache Gruppen, wie Ausgleichszulagenbezieher, werden nach der Pensionsreform sogar besser gestellt sein als bisher. So profitieren zahlreiche Bauernpensionisten, die Pensionen unter der Ausgleichszulage bekommen, sowohl von der Erhöhung des Ausgleichszulagenrichtsatzes als auch von der Absenkung des fiktiven Ausgedinges. Durch die Schwerarbeiterregelung und das Solidarpaket für Frauen werden nicht nur Härtefälle in diesen Bereichen in Zukunft verhindert, sondern sogar Besserstellungen durchgesetzt", so Grillitsch.

"Die Bundesregierung setze mit der Besserstellung von Personen mit langer Versicherungsdauer ein klares Zeichen, dass es sich auszahlt, seinen individuellen Beitrag zur gesellschaftlichen Solidarität zu leisten", betonte Grillitsch.

"Mit dem heute eingebrachten Entschließungsantrag zur Harmonisierung der Pensionssysteme wird klargestellt, dass es keine überfallsartige Anpassung der Systeme geben wird, sondern diese schrittweise erfolgen soll. Weiters wurde damit klar gestellt, dass berufsständische Notwendigkeiten, wie beispielsweise zwischen Selbstständigen und Unselbstständigen, ebenso ausreichend berücksichtigt werden", unterstrich der Bauernbundpräsident.

Für alle Interessierten werden die Besonderheiten speziell des bäuerlichen Sozialversicherungssystems ab morgen (12.06.2003) über die Homepage des Österreichischen Bauernbundes unter www.bauernbund.at kommuniziert.
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