RAUCH-KALLAT: IN ÖSTERREICH WIRD JEDER DIE MEDIZINISCHE HILFE ERHALTEN, DIE ER BENÖTIGT

Ministerin verweist auf wichtige gesundheitspolitische Maßnahmen im Budgetbegleitgesetz

Wien, 11. Juni 2003 (ÖVP-PK) Auf wichtige gesundheitspolitische Maßnahmen, die ebenfalls mit dem Budgetbegleitgesetz 2003 beschlossen würden, verwies heute, Mittwoch, Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat bei der Debatte über das Budgetbegleitgesetz 2003 im Nationalrat. ****

Ein erster Schritt zur Harmonisierung werde mit der Angleichung der Beiträge für Arbeiter und Angestellte mit 7,3 Prozent gesetzt. Für Arbeiter würden die Beiträge zum Teil erheblich gesenkt. "Damit ersparen sich die Arbeiter rund 78 Millionen Euro." Es werde auch eine moderate Anhebung für Pensionisten geben, dankte Rauch-Kallat in diesem Zusammenhang den Pensionistenorganisationen, die diese akzeptiert haben.

"Unser Ziel ist es, unser ausgezeichnetes Gesundheitssystem auch in Zukunft für jeden in Österreich sicherzustellen, unabhängig von seinem Einkommen oder Alter. Es wird in Österreich keine englischen Verhältnisse geben. Es wird sicher nicht der Fall sein, dass jemand, der medizinische Hilfe braucht wie beispielsweise ein neues Hüftgelenk, diese nicht mehr bekommt, nur weil er über 70 ist", so die Ministerin. In Österreich werde jeder die Hilfe bekommen, die er braucht.

Mit einem zusätzlichen Unfallversicherungsbeitrag wolle man den leider gestiegenen Freizeit- und Haushaltsunfällen begegnen, "die mit einer entsprechenden Unfallverhütungskampagne hoffentlich wieder sinken werden", so die Gesundheitsministerin.

Im Budgetbegleitgesetz sei zudem auch eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer von Rezepten von sechs auf zwölf Monate verankert. Das führe zu Erleichterungen für chronisch Kranke wie Diabetiker oder Rheumatiker.

"Mit diesem Budgetbegleitgesetz werden wir einen Teil der Probleme lösen, den weiteren Teil, die Strukturmaßnahmen, werden wir sofort danach angehen. Ich lade jetzt schon die Sozialpartner zur Mitarbeit ein", schloss Rauch-Kallat.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0012