Walch: Opposition soll bei der Wahrheit bleiben

Sozial ausgewogene und gerechte Pensionsreform

Wien, 2003-06-11 (fpd) - "Bitte bleiben Sie bei der Wahrheit", forderte der freiheitliche Arbeitnehmervertreter Max Walch zu Beginn seines heutigen Debattenbeitrags die Opposition auf. Walch bezog sich dabei auf die zahlreichen Falschaussagen von SPÖ und Grünen über die Pensionsreform. ****

Die Opposition solle ihren Urlaub absagen und sich bei der Bevölkerung für ihre Unwahrheiten und Polemiken entschuldigen, schlug Walch vor, der darauf hinwies, daß bis zur letzten Stunde verhandelt worden sei. Jetzt liege ein sozial ausgewogenes und gerechtes Papier vor. Die Opposition habe während der monatelangen Diskussion Pensionsunsicherungspolitik betrieben, die Regierung Pensionssicherungspolitik. Es sei hart und gerecht verhandelt worden, dafür habe man jetzt ein Papier, das herzeigbar sei. Den ÖGB forderte Walch auf, nicht zu polemisieren, sondern sich für Gerechtigkeit einzusetzen.

Besondere Freude zeigte Walch über die Hacklerregelung: "45 Beitragsjahre, 80 Prozent, gesichert bis zum 31. 12. 2006." Wichtig sei auch die Fortführung der unbegrenzten Altersteilzeit. Dies sei ein Pensionssicherungspaket, wie man es sich vorstelle. Im Herbst solle die Harmonisierung der Pensionssysteme kommen. "Wir haben ein Antrag eingebracht. Ich bin neugierig, wie ernst ihr zu nehmen seid", so Walch zu SPÖ und Grünen. "Wer diesem Antrag nicht zustimmt, ist auch nicht bereit, eine Harmonisierung durchzuführen. Wir werden genau aufpassen, wer zustimmt und wer nicht; wer Gerechtigkeit will, muß unserem Antrag zustimmen." (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0002