AKS: Neuverteilung der Ferien denkbar

Wien (SK) Die Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS) steht einer Neuverteilung der Ferienzeit nicht ablehnend gegenüber, spricht sich jedoch dezidiert gegen eine Kürzung aus. "Die Ferienzeit darf in ihrer Gesamtheit nicht angetastet werden", betont Niki Kowall, Bundesvorsitzender der AKS (Aktion kritischer SchülerInnen). Nach den wochenlangen Diskussion über eine SchülerInnenentlastung scheint dem SchülerInnenvertreter der Vorstoß einer Ferienkürzung als "grotesk." "Die Debatte über eine Neuverteilung der Ferien auf das ganze Jahr sollte jedoch unter Einbeziehung der SchülerInnen geführt werden", so Kowall. ****

Die AKS hält die Neuverteilung der Ferien jedoch für keine wesentliche bildungspolitische Maßnahme. "Sollte sich eine repräsentative Umfrage für Herbstferien aussprechen, werden wir uns nicht gegen eine Verschiebung der Ferienzeit stellen", so der SchülerInnenvertreter. Kowall hält es für wesentlich, dass die Semesterferien unangetastet bleiben, da sie in einer stressigen Phase die notwendige Erholung bieten.

Die Diskussion rund um die Ferienkürzung hält Kowall für konstruiert. "Bei aller Kritik an der Ministerin und ihrer Politik, aus ihren jüngsten Aussagen kann keine Absicht, die Ferien zu kürzen interpretiert werden", so der SchülerInnenvertreter. Laut Kowall habe sich die Ministerin lediglich dafür ausgesprochen, die Diskussion rund um die Kürzung der Sommerferien zu führen und den Lehrkörper darauf hingewiesen, dass die schulautonomen Tage zur LehrerInnenfortbildung gedacht seien. Kowall: "Beides halten wir für legitim, solange die Ferienzeit insgesamt nicht gekürzt wird!" (Schluss) wf/mm

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