Seniorenbund-Obmann Knafl mahnt Medienvertreter, nicht durch unausgewogene Berichterstattung einen Generationenkonflikt zu schüren

"Medien von heute müssen den für 2 Millionen Pensionisten so wichtigen sozial- und gesellschaftspolitischen Themen mehr Gewicht und Raum geben!"

Mariazell (OTS) - Anlässlich der 22.Bundes-Seniorenwallfahrt nach Mariazell richtete heute der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, LH-Stv.a.D. Stefan Knafl, ernste und mahnende Worte an die Verantwortlichen in den Medien, durch ihre Berichterstattung nicht einen da und dort schwelenden Generationenkonflikt zu schüren, sondern durch eine objektive Berichterstattung die Leistungen sowohl der Jungen als auch der Alten für die Gesellschaft in fairer Ausgewogenheit darzustellen: "In Zukunft wird es keine Senioren-Generation mehr geben, die so große finanzielle Leistungen für die Sicherung der Sozialsysteme erbringen wird, wie es die heutigen Senioren tun, und darüber hinaus an ihre Kinder und Enkel so viel an Zeit und Geld durch direkte Zuwendungen zur Verfügung stellt!"

In den letzten Wochen ist ersichtlich geworden, dass in der Berichterstattung der Medien die Leistungen der Senioren (Pensionisten) zur Sicherung der Finanzierung der Sozialsysteme zu kurz gekommen sind. Um den Frieden zwischen den Generationen nicht nur innerhalb der Familien sondern darüber hinaus in der ganzen Gesellschaft sicherzustellen, wird es aber in Zukunft notwendig sein, auch über den Anteil der älteren Menschen objektiv zu informieren, ohne den weder die Sozialleistungen unseres Staates als auch der Lebensstandard für die jüngeren Menschen gesichert wäre. Der Vermögenstransfer von Alt zu Jung ist heute bereits ein volkswirtschaftlicher Faktor von höchster Bedeutung, wie es inzwischen alle Experten einvernehmlich bestätigen.

Seniorenbund-Obmann Knafl betonte weiters die wichtige Rolle der Familie, indem er darauf hinwies, dass das Generationenverhältnis im Familienkreis auch heute noch unverändert gut funktioniert. Je größer aber der Abstand zur Welt der Familie sei, desto eher muss die Gesellschaft auf das unbedingte Miteinander der Generationen hingewiesen werden, welches so große Vorteile und unwiderlegbaren Nutzen für Jung und Alt bringt.

Knafl appelliert an die Verantwortlichen in der Unternehmensleitung und in den Redaktionen der Printmedien und elektronischen Medien, entsprechend der veränderten gesellschaftlichen Realitäten von heute und morgen, einer qualifizierten und umfassenden Senioren-Berichterstattung mehr Gewicht und Raum zu geben.

Unter anderem wies Knafl dabei auch auf "eine zurückhaltende Berichterstattung zu den für mehr als 2 Millionen Pensionisten wichtigen sozial- und gesellschaftspolitischen Fragen durch den ORF" hin, wobei der ORF ja sogar von Gesetzes wegen zu einer ausgewogenen Berichterstattung verpflichtet wäre.

Die 22.Bundes-Seniorenwallfahrt des Österreichischen Seniorenbundes wurde vom Burgenländischen Seniorenbund organisiert und fand heute unter Teilnahme von Bischof Paul Iby und Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl in Mariazell statt.

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