Preisverleihung "AbfallberaterIn des Jahres" in Tirol

Prämierung der besten AbfallberaterInnen-Projekte des Jahres 2002

Wien (OTS) - Sieger des diesjährigen Wettbewerbs "AbfallberaterIn des Jahres" waren in der Kategorie "Innovationsprojekt" das steirische Projekt "G`scheit feiern", in der Kategorie "kontinuierliche, nachhaltige Informationsarbeit" ein Tiroler mit dem Konzept "Trennlogistik auf Baustellen" und ex aequo teilen sich eine Niederösterreicherin und ein Salzburger den ersten Platz für ihr langjähriges Engagement in der Beratungstätigkeit.

Verpackungen getrennt sammeln - dafür setzen sich die rund 230 österreichischen AbfallberaterInnen schon seit mehr als 10 Jahren ein. Ihr Engagement und ihr Ideenreichtum sind dabei beinahe grenzenlos, um das hoch gesteckte Ziel zu erreichen, den Sammeleifer der ÖsterreicherInnen auf dem weltweit vorbildlichen Niveau zu halten.

Um diesen Einsatz der AbfallberaterInnen zu würdigen, gab es nun zum sechsten Mal die Wahl "AbfallberaterIn des Jahres". Dabei zeichnete die ARA gemeinsam mit dem Magazin "Umweltschutz" die Gewinner in drei Kategorien aus, "Innovationsprojekt", "Kontinuierliche, nachhaltige Informationsarbeit" und "Persönliches Langzeitengagement". Geehrt wurden die PreisträgerInnen am 5. Juni 2003 im Schloss Tratzberg in Stans unter der Patronanz von BM DI Josef Pröll und in Anwesenheit von Umweltlandesrat Hannes Gschwentner, VertreterInnen des Ministeriums und der Abfallwirtschaftsverbände, zahlreichen Bürgermeistern und natürlich von AbfallberaterInnen.

Die Siegerprojekte: innovativ und kreativ - kontinuierlich und nachhaltig

Die innovative Idee sowie deren kreative Umsetzung waren die wesentlichsten Kriterien für die Auszeichnung in der Kategorie "Innovationspreis". Diese Charakteristika spiegeln sich im Siegerprojekt "G´scheit feiern" der AbfallberaterInnen der Steiermark unter dem Teamleiter Josef Krobath wider. Ziel dieser Aktion ist, in der gesamten Steiermark eine Festkultur zu etablieren, die auf das Thema der getrennten Verpackungssammlung Wert legt. Mit abfallwirtschaftlichen Konzepten versuchen die Steirer, schon im Vorfeld von Veranstaltungen den anfallenden Müll so gering wie möglich zu halten. Auch während der Feiern werden die Besucher mit verschiedensten Maßnahmen auf die Thematik aufmerksam gemacht.

Informationstätigkeit über einen längeren Zeitraum steht im Vordergrund der Kategorie "Kontinuierliche, nachhaltige Informationstätigkeit". Hier konnte der Tiroler Manfred Katzlberger mit der "Trennlogistik auf Baustellen" überzeugen. Der Abfallberater entwickelte für private Hausbauer und das Bau-Kleingewerbe ein Mülltrennsystem, um die Sammlung von Verpackungsmüll auf Baustellen zu verbessern.

Zwei AbfallberaterInnen für ihren langjährigen Einsatz geehrt

Nach Niederösterreich und Salzburg ging der Preis für persönliches Langzeitengagement: Die Abfallberaterin Johanna Leutgöb ist bereits seit 1993 tätig, und der Salzburger Abfallberater Franz Kendler widmet sich seit mehr als 12 Jahren dem Thema. Beide haben in diesen Jahren intensive Informations-, Beratungs- und Überzeugungsarbeit geleistet und unzählige Aktionen zur getrennten Verpackungssammlung realisiert.

Für die - mit strengen Kriterien versehene - Kür der SiegerInnen zeichnet eine hochkarätige Fachjury verantwortlich: Vertreter des ARA Systems, des Magazins "Umweltschutz", des Umweltministeriums, des Städtebunds, des Gemeindebunds, der Wirtschaftsuniversität Wien, des Verbandes der AbfallberaterInnen, der ARGE Müllvermeidung und der Vorjahressiegerin.

AbfallberaterInnen als Knotenpunkte des Verpackungssammlungs- Netzes

"Mit dem Preis "AbfallberaterIn des Jahres" möchten wir unseren Botschaftern in Richtung Bevölkerung unseren Dank für ihr Engagement und ihren Ideenreichtum aussprechen und ihnen unsere Wertschätzung zeigen", erklärt Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstand der ARA AG.

"Die Projekte zeigen uns jedes Jahr, dass der Einfallsreichtum und der Einsatz der AbfallberaterInnen offenbar keine Grenzen kennen. Sie spannen förmlich ein Beratungs- und Informationsnetz über Österreich und kommunizieren als Knotenpunkte ihr fundiertes Know-how an die gesamte Bevölkerung. Die ARA ergänzt dieses Netz mit über einer Million Sammelbehältern. Gemeinsam bieten wir damit den ÖsterreicherInnen das komfortabelste Beratungs- und Sammelsystem der Welt. Und das zahlt sich aus - beispielsweise sind wir vorbildhaft, was die Pro-Kopf-Sammelmenge von 106 kg pro Jahr beweist", erläutert Stiglitz.

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