Erfolgsbilanz 2003: Wirtschafts-Kunst-Projekt "SOHO in Ottakring - Welten Sichten"

Wien (OTS) - Publikumszahl hat sich heuer mit rund 16.000 BesucherInnen um ein Drittel erhöht - SOHO als ehrgeiziges Standortkonzept bewies sich einmal mehr als attraktives Podium für junge österreichische Kunst, setzte auch internationale Schwerpunkte und konnte sich als urbaner Wirtschaftsstandort und "public art project" etablieren.

Mit rund 16.000 und somit um rund einem Viertel mehr Gästen als im Vorjahr wurde hinsichtlich des Publikumsinteresses im Zuge des diesjährigen Festivals ein absoluter Spitzenwert erzielt. Schon im Rahmen der Eröffnung am 24. Mai konnte man 10.000 Teilnehmer verzeichnen. Weitere 6.000 Interessierte kamen an den folgenden Festivaltagen, um bei "SOHO" Kunst live zu erleben: bei Performances, Konzerten, Filmen, "Tauchgängen" und geführten Reisen und Expeditionen in das Ottakring von gestern, heute und morgen u.v.m. Für Ula Schneider, Initiatorin von "SOHO in Ottakring", war dieses 5-Jahres-Jubiläum ein voller Erfolg. Mit 4200 m2 Ausstellungsfläche, 180 KünstlerInnen, 60 Ausstellungen, rund 103 Special-Events, 60 Locations, sieben Galerien und sieben Aktionen im öffentlichen Raum wurde das Brunnenviertel während des Festivals auch heuer wieder zu Österreichs größtem Ausstellungsraum.
14 Tage lang präsentierten Kunstschaffende sich und ihr Werk in leer stehenden Geschäftslokalen, Unternehmen, Ateliers und im öffentlichen Raum.

"Obwohl das Brunnenviertel eines der facettenreichsten Einkaufsgebiete Wiens ist, gibt es viele leer stehende Geschäftslokale. Daher haben wir dieses Standortprojekt mit dem Wiener Einkaufsstraßen-Management ins Leben gerufen, um zusätzliche Impulse für diesen Stadtteil zu setzen", erklärt Wirtschafskammerpräsident Walter Nettig. "Vergleicht man ähnliche Stadtgebiete in Wien und anderen Städten, erkennt man klar, dass im Brunnenviertel durch kontinuierliches Arbeiten der Abwärtstrend gestoppt worden ist", sagt Nettig weiter.
Strukturbedingt schließen immer mehr Geschäfte in ähnlich gelagerten Gebieten. Die Gründe dafür sind die höhere Flexibilität und Mobilität der Konsumenten sowie die Entwicklung des Einkaufens zum Freizeiterlebnis. Um diesen Trend für sich zu gewinnen, reagieren das Wiener Einkaufsstraßenmanagement und die Kaufleute des Brunnenviertels - angeregt durch die Initiatorin Ula Schneider - mit Kunst als Standort-Thema. Es wird bewusst auf Kunstschaffende als Wegbereiter urbaner Entwicklungen gesetzt. "Die wesentliche Arbeit für eine weitere Attraktivierung des Standorts beginnt erst jetzt", meint Walter Nettig. Die Kaufleute des Brunnenviertels bauen mit weiteren Aktionen und Qualitätsverbesserungen auf dem erreichten Bekanntheitsgrad auf. Positive Bilanz zieht auch der Obmann der Kaufleute im Brunnenviertel, Albert Marvan: "Das Interesse von Künstlern und Kunstinteressierten ist gestiegen. Die beiden Night-Shoppings als wirtschaftliche Attraktoren haben wesentlich zur Frequenzsteigerung beigetragen und konnten kaufmännisch umgesetzt werden." Erstmals hatten beim heurigen Festival Unternehmer und Standler gleichermaßen ihre Unternehmen offen.

Das ServiceCenter Geschäftslokale vom Wiener Einkaufsstraßen-Management führt das ganze Jahr hindurch intensive Gespräche mit potenziellen Künstlern und Unternehmern, die an den Erdgeschoßlagen Interesse haben. Bisher konnten im Rahmen von SOHO in Ottakring 38 leer stehende Lokale vergeben werden - zum Teil an KünstlerInnen, für die der 16. Bezirk wegen der günstigen Ateliermieten besonders attraktiv ist. Im Zuge von SOHO IN OTTAKRING 2003 hat sich bereits eine Vielzahl weiterer Interessenten gemeldet, um Ateliers im Brunnenviertel zu mieten.
Tatsächlich bewirkten fünf Jahre Soho parallel zu seinem Wachstum eine deutliche Verminderung der freistehenden Geschäftsflächen.

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