XVI Symposion Pannonischer Juristen, Eröffnung durch Justizminister Dr. Böhmdorfer am 12.06.2003

Wie seit ca 30 Jahren wird auch heuer, vom 12. bis 14. Juni 2003, das Symposion Pannonischer Juristen veranstaltet. Die Symposien werden in einem 2-Jahres-Rhythmus von den Ländern Österreich, Ungarn und Slowenien ausgerichtet. Daran teilnehmen werden dieses Jahr in Jennerdsorf unter anderem Justizminister Dr. Dieter Böhmdorfer sowie seine beiden Amtskollegen der Justizminister der Republik Ungarn, Herr Dr. Peter Barandy, und der Justizminister der Republik Slowenien, Herr Mag. Ivan Bizjak sowie Landeshauptmann Hans Niessl. Das Symposion wird sich heuer mit der Informationstechnologie, also einmal mehr mit ebenso aktuellen wie grenzüberschreitenden Problemen befassen und es war auch eine Grenzüberschreitung, die an der Wiege dieses Symposions stand. Es war im Jahre 1967, als sich der damalige Richter und heutige Notar Dr. Rosker zusammen mit dem Gerichtsvorsteher von Murska Sobota über die Grenze nach Österreich begab, um ein grenzüberschreitendes juristisches Problem mit kompetenten österreichischen Kollegen zu besprechen.
Diese fanden sie in Rechtsanwalt Dr. Miksch aus Jennersdorf und den damaligen Gerichtsvorsteher des BG Jennersdorf Dr. Reisegger in einem Wirtshaus in Jennersdorf, wo gerade ein Lokalaugenschein stattfand. So standen auch am Beginn dieses traditionsreichen Symposions Erörterung juristischer Probleme und kollegiale Gastlichkeit.
Die nunmehr schon mehr als 30 Jahren zunächst im Burgenland und Slowenien, später auch in Ungarn stattfindenden Symposien Pannonischer Juristen, an denen von Anfang an auch viele österreichische Juristen teilgenommen haben, zeigen, dass schon in den Jahren vor der großen Wende die österreichische Justiz und die österreichischen Rechtsberufe im Rahmen der ihnen damals gegebenen Möglichkeiten versucht haben, gute Kontakte zu den Staaten jenseits des Eisernen Vorhangs, allen voran zu unseren unmittelbaren Nachbarn, zu unterhalten.

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