6 Verkehrstote zu Pfingsten, davon 5 Motorradfahrer

Zweitbeste Bilanz (nur 1996 mit 5 Toten war noch besser) seit 1967; um 3 weniger als im Vorjahr

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 23. Woche d. J., vom 2. Juni 2003 bis 9. Juni 2003 (einschl. Pfingstmontag)auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Straßenverkehrsunfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

23. Woche Zahl der Zahl der Anmerkung 2.6. - 9.6.2003 tödlichen Unfälle Verkehrstoten 2003 18 20 Im Vergleich 2002 21 24 Pfingstwochenende 6.6. - 9.6.2003 2003 5 6 Pfingsten im Vergleich 2002 8 9 Pfingsten

Im Jahr 2001 sind am Pfingstwochenende ebenfalls 6 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen, im Jahr 2000 waren es 14. 1996 wurde mit nur 5 Toten im Straßenverkehr das günstigste Ergebnis seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1967) verzeichnet. Heuer konnte mit 6 Verkehrstoten das zweitbeste Ergebnis erreicht werden. Zum Vergleich dazu mussten in den bisher schlimmsten Jahren 45 Tote (1979) und 44 Tote (1984) nur am Pfingstwochenende beklagt werden.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen des Pfingstwochenendes 2003 verloren 5 Motorrad-Fahrer (davon 4 Lenker) und 1 Pkw-Lenker ihr Leben.

Nach Tagen aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild:
Pfingstfreitag (2 Tote), Pfingstsamstag (2 Tote), Pfingstsonntag (0), Pfingstmontag (2)

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser 5 tödlichen Verkehrsunfälle zu Pfingsten mussten nichtangepasste Fahrgeschwindigkeit (4) und Vorrangverletzung (1) festgestellt werden. Alkoholisierung war bei 2 Unfällen Mitursache. 3 der 5 Unfälle waren Alleinunfälle. Der tödlich verletzte Pkw-Lenker war nicht angegurtet. 2 jugendliche Verursacher waren Probeführerscheinbesitzer.

Verkehrstote nach Bundesländern

Woche Davon am Pfingstwochenende Burgenland 1 - Kärnten 2 - Niederösterreich 4 - Oberösterreich 4 2 Salzburg 1 - Steiermark 7 4 Tirol - - Vorarlberg 1 - Wien - - Österreich 20 6

Vom 1. Jänner bis zum 9. Juni dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 333 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende April), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 348 Menschen tödlich.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Inneres, Referat II/2/d,
1010 Wien, Herrengasse 7
(Postanschrift: Postfach 100, A-1014 Wien)
Telefon: (+43/1) 53126/3809 - Telefax: 3213

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NIN0001