Presseaussendung der Bundessektion Landesanstalten und Betriebe

Entlastung für chronisch Kranke - Rezeptpflichtgesetz wurde soeben geändert!

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Bundessektion Landesanstalten und Betriebe in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Johann Hable, begrüßt die Initiative der Bundesregierung, insbesonders der Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat - chronisch Kranke finanziell zu entlasten.

Nach der bisherigen Gesetzeslage verlor ein von einem Arzt ausgestelltes Rezept seine Gültigkeit, wenn die 1. Abgabe nicht spätestens 1 Monat nach dem auf ihm angegebenen Ausstellungsdatum erfolgte. Jedenfalls aber 6 Monate nach dem Ausstellungsdatum:

Neu ist:

"Ein Rezept verliert zwölf Monate nach seinem Ausstellungsdatum seine Gültigkeit, sofern nicht der Verschreibende einen kürzeren Gültigkeitszeitraum auf dem Rezept vermerkt hat, oder die erste Abgabe nicht spätestens einen Monat nach dem auf dem Rezept angegebenen Ausstellungsdatum erfolgt."

Problemlösung:

Ziel ist es, chronisch Kranken den Zugang zu den erforderlichen Medikamenten zu vereinfachen und den Aufwand der Sozialversicherung zu reduzieren.

Für die gesetzlichen Krankenversicherungsträger ist eine finanzielle Entlastung zu erwarten.

Durch diese Neuregelung soll insbesondere chronisch Kranken der Zugang zu den erforderlichen Arzneimitteln mit möglichst geringem Aufwand eröffnet werden: Dies im Hinblick auf die Mühewaltung des Arztbesuches und auf die daraus resultierende finanzielle Ersparnis.

Mit der Möglichkeit des Arztes, die Gültigkeitsdauer zu beschränken, bleibt andererseits die gebotene ärztliche Verantwortung für die Medikation erhalten, insbesondere bei Arzneimitteln mit Suchtpotential.

Johann Hable
Vorsitzender

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Dir. Johann Hable
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