Grünewald: Gehreres Aussagen zu Universitäten an Zynismus nicht zu überbieten

Plumpe Täuschungen sind Parlament und Universitäten unzumutbar

OTS (Wien) - "Die Aussage Gehrers, die Rektoren müssten das Wichtige vor dem Wünschenswerten tun, um mit ihren knappen Budgets auszukommen, ist an Zynismus kaum zu überbieten und straft alle Aussagen der Regierung über eine Schwerpunktsetzung im Berreich der Universitäten und Forschung Lügen", erklärt heute der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald.

Während Ökonomie und BudgetexpertInnen schon für diesen Herbst die Zahlungsunfähigkeit der Universitäten befürchten, verkaufte Finanzminister Grasser die Umwälzung von 800 Millionen Euro Personalkosten aus dem Bundeskanzleramt auf die Universitäten ungeniert als deren Einnahmen und eine exorbitanten Zuwachs.
"Ich hätte erwartet, dass gerade im Bereich der Bildung und Wissenschaft, derartig plumpe Täuschungen weder dem Parlament noch den Betroffenen an den Universitäten zugemutet werden" kritisiert Grünewald die Bundesministerin scharf.

Das gebetsmühlenartige Herunterbeten von Unwahrheiten und die pausenlose Wiederholung arroganter Belehrungen sei mittlerweile unerträglich geworden. Selbst Statistik Austria belegte kürzlich, dass Österreich vom Erreichen einer 2,5prozentigen Quote für Forschung und Entwicklung gemessen am BIP noch meilenweit entfernt ist. "Dass die Bundesregierung auch dies wieder in Abrede stellen wird, zeigt ein beträchtliches Maß an Realitätsverweigerung", schließt Grünewald.

Rückfragen & Kontakt:

Andrea Danmayr, Pressesprecherin der Grünen
Tel.: 01-40110-6697
http://www.gruene.at
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0009