FPÖ hat bei Pensionsreform vor allem für die Frauen viel erreicht

Strutz: "Während SPÖ protestiert, haben wir für die Frauen viel erreicht"

Klagenfurt, 2003-05-04 (fpd) "Während die SPÖ protestiert, haben wir für die Frauen viel erreicht", sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz zu den erzielten Verhandlungsergebnissen bei der Pensionsreform. "Eine Pensionsreform ohne Besserstellung der Frauen wäre für die Freiheitlichen auch nicht denkbar gewesen. Familienzeiten haben sich in der Vergangenheit durch die Berufsunterbrechung oder Teilzeitbeschäftigung besonders für Frauen negativ auf die Pension ausgewirkt. Erstmals werden nun Betreuungsleistungen in der Familie als Arbeitsleistung für die Pension anerkannt und werden sich positiv auf die eigenständige Alterssicherung für Frauen auswirken", so Strutz.

Konkret verweist der freiheitliche Landesparteiobmann auf folgende Besserstellungen, die von der FPÖ durchgesetzt werden konnten:

1) 2 Jahre pro Kind zählen als Pensionsbegründung.

Studentinnen, Hausfrauen usw. erwerben eigenständige Pensionsbeitragszeiten, bei berufstätigen Frauen werden 2 Jahre pro Kind zu den Beitragsjahren dazugezählt.
2) Höhere Pension durch verkürzten Bemessungszeitraum.
3 Jahre Kindererziehungszeiten werden pro Kind vom Durchrechnungszeitraum abgezogen, ebenso Zeiten der Familienhospizkarenz.
3) Höhere Pension durch Erhöhung der Bemessungsgrundlage um 50 % für Kindererziehungszeiten. Derzeit beträgt die Bemessungsgrundlage für 4 Jahre Kindererziehungszeiten pro Kind 643,53 Euro (= Ausgleichszulagenrichtsatz). Die jährliche Erhöhung um 2 % vom valorisierten Ausgleichszulagenrichtsatz bewirkt in 10 Jahren eine Bemessungsgrundlage von rund 950 €, im Jahre 1028 wird die Bemessungsgrundlage bereits mehr als verdoppelt.
4) Höhere Pension gegenüber der derzeit geltenden Rechtslage durch Fortschreibung der vorzeitigen Alterspension wegen langer Versicherungsdauer. Frauen gewinnen gegenüber heute, da die Abschlagsberechnung nicht vom gesetzliche Pensionsalter, sondern vom jeweils geltenden Frühpensionsalter erfolgt.

5) Anhebung des Ausgleichszulagenrichtsatzes für (Ehe-)Paare auf 1.000 Euro.

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