Dolinschek: Pensionen müssen langfristig gesichert werden

ÖGB soll mitarbeiten

Wien, 2003-06-04 (fpd) - "Daß Pensionen langfristig und für alle Generationen gesichert werden müssen, wissen wir alle", sagte der freiheitliche Sozialsprecher Sigisbert Dolinschek zu Beginn seiner heutigen Rede zur Pensionsreform. Eine grundlegende Reform wäre bereits Mitte der Neunziger Jahre notwendig gewesen, aber damals habe die SPÖ keinen Mut dafür gehabt. ****

Dolinschek verwies darauf, daß die Lebenserwartung höher geworden sei. 1970 sei jemand noch durchschnittlich achteinhalb Jahre in Pension gewesen. 2001 habe die durchschnittliche Pensionszeit zwanzigeinhalb Jahre betragen. Die Geburten hingegen seien rückläufig. Es müsse gehandelt werden, weil man sonst im Jahr 2030 ein Verhältnis von 1:1 zwischen Erwerbstätigen und Nichterwerbstätigen habe. Einer der wichtigsten Punkte sei eine Harmonisierung der Pensionssysteme. Dies werde mit dieser Pensionsreform geschehen. Die Anhebung passiere in Teilschritten von vier Monaten pro Jahr. Das Auslaufen der Frühpension finde 2017 statt. Die Verlängerung des Durchrechnungszeitraums auf 40 Jahre erfolge bis 2028 und finde in Zukunft auf Basis der Lohnsumme statt.

Der freiheitliche Sozialsprecher forderte ÖGB-Chef Verzetnitsch auf, mitzuarbeiten, damit die Gewerkschaft nicht daneben stehe, sondern die Reform auch mittrage. Die Gelegenheit dazu gebe es in den nächsten Tagen. (Schluß)

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