Umfrage: 57% sehen Verzetnitsch als Sieger, 49% gegen weitere Streiks

Regierungszeugnis für die ersten 100 Tage Schwarz-Blau II: 8% geben gut & sehr gut, 56% geben nicht genügend oder gerade genügend

Wien (OTS) - In einer ersten Streikbilanz-Umfrage des Gallup-Instituts für die morgen erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS sieht die Mehrheit der Österreicher ÖGB-Präsident Fritz Verzetnisch aus der Kraftprobe der Regierung als eindeutigen Sieger. 57 Prozent der Befragten halten die Aktionen vom Dienstag für berechtigt, 36 Prozent für nicht berechtigt.

Über "Behinderung durch den Streik" etwa durch den Ausfall der öffentlichen Verkehrsmittel haben sich 34 Prozent geärgert, 64 Prozent antworten mit "Nein.
Auch die Frage über die "Schuld" an den Kampfmaßnahmen beantworten die repräsentativ befragten 400 Österreicher eindeutig;

Auf die Frage wer "nachgeben" sollte, "um weitere Streiks zu vermeiden" nennen 65 Prozent Kanzler Schüssel und nur 30 Prozent Prozent ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch.

Bei der Frage, ob es "weitere Streiks geben soll, wenn die Regierung nicht einlenkt" gibt es derzeit keine eindeutige Mehrheit; 42 Prozent sprechen sich für weitere Kampfmaßnhamen aus, 42 Prozent sprechen sich derzeits dagegen aus.

Eindeutig negativ ist die Bilanz der ÖsterreicherInnen nach hundert Tagen Schwarz-Blau II: 30 Prozent der von Gallup für die morgen erscheinende Ausgabe von NEWS Befragten geben der Regierung für deren Arbeit ein "Nicht genügend". Weitere 26 Prozent halten das Gebotene für "genügend", und 26 Prozent finden sie "befriedigend".

Macht zusammen 88 Prozent, die bloß Dreier, Vierer oder Fünfer verteilen - und die miserable Geamtnote von 3,8. Selbst unter ÖVP-WählerInnen kommt die Koalition bloß auf Note 3,0.

Die Unzufriedenheit der ÖsterreicherInnen äußert sich auch in der jüngsten NEWS-Gallup-Sonntagsfrage:
- Derzeit würden 45 Prozent (+2 Prozentpunkte) der SPÖ ihre Stimme geben.
- Die ÖVP kann derzeit nur mit 34 Prozent der Wählerstimmen rechnen. - Die FPÖ bleibt stabil bei schwachen acht Prozent.
- Die Grünen büßen zwei Prozentpunkte auf elf Prozent ein.

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