ELISABETH SCHEUCHER: GEPLANTE PENSIONSSICHERUNGSREFORM KOMMT FRAUEN ZUGUTE

Wien, 4. Juni 2003 (ÖVP-PK) ÖVP-Frauensprecherin Abg. Mag. Elisabeth Scheucher wies heute, Mittwoch, am Rande der Plenarsitzung im Nationalrat erneut auf die pensionssichernden Maßnahmen der Bundesregierung hin. "Besonders die Pensionssicherung für Frauen ist der ÖVP wichtig", so Scheucher. Hier seien besonders die 24 Monate Pensionsbegründung für die Kindererziehung hervorzuheben. Als Meilenstein wertet die ÖVP-Abgeordnete die drei Jahre Durchrechnungsrabatt, "wobei es zu keiner Überlappung der Jahre kommen wird, wenn eine Frau während der drei Jahre erneut ein Kind bekommt." ****

Als wesentliche Neuerung werde von der Bundesregierung im Zuge der Harmonisierung ein Pensionskonto eingeführt, um auf der einen Seite soziale Gerechtigkeit sicher zu stellen, und auf der anderen Seite höchstmögliche Transparenz und Pensionswahrheit zu gewährleisten.

"Mit der Pensionssicherungsreform kann jetzt die Zeit bis zum vierten Geburtstag des Kindes als Ersatzzeit angerechnet werden. Das heißt, auch wenn eine Frau in dieser Zeit nicht arbeitet, können bei der Pensionsanrechnung bis zu vier Jahre zur Multiplikation hergenommen werden. Damit ist gesichert, dass Frauen, die sich während der ersten vier Jahre ausschließlich auf die Kindererziehung konzentrieren, keine Lücken bei den Beitragszeiten haben", erläuterte Scheucher.

"Zwei Jahre Pensionsbegründung, drei Jahre Durchrechnungsrabatt, vier Jahre Ersatzzeit - das bedeutet Pensionssicherung gerade für Frauen", schloss die ÖVP-Frauensprecherin.
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