TANCSITS: VERANTWORTUNGSVOLLES UND SOZIALES ANGEBOT ZUR PENSIONSSICHERUNG DER REGIERUNG

Wien, 4. Juni 2003 (ÖVP-PK) Angesichts der auf den Kopf gestellten Bevölkerungspyramide, einer über 30 Jahre halbierten Geburtenrate und damit einer immer geringeren Anzahl von Beitragszahlern nicht zu reagieren und die notwendigen Maßnahmen hinauszuschieben, wäre verantwortungslos und unsozial. Das Angebot dieser Bundesregierung, das wir in den nächsten Tagen in den Ausschüssen diskutieren und zu einem Endschliff bringen werden, ist verantwortungsvoll und sozial. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Sozialsprecher Mag. Walter Tancsits in der Debatte zur Pensionssicherungsreform im Parlament. ****

"Wir werden es so zu Ende bringen, dass wir es nicht nur gegenüber der jetzigen Generation, sondern auch gegenüber den in Arbeit befindlichen Menschen und künftigen Generationen verantworten können." Es sei ihm, Tancsits, besonders wichtig, dass die Kürzungen nicht nur mit zehn Prozent gedeckelt seien, sondern dass es auch zu einem gerechteren Berechnungssystem komme, verwies er auf das neue System des persönlichen Pensionskontos.

Tancsits hob zudem das Leistungsangebot für Familien, Frauen und Kinder hervor. Er nannte in diesem Zusammenhang die Anhebung der pensionsbegründenden Kindererziehungszeiten und die Reduktion des Durchrechnungszeitraumes um drei Jahre pro Kind. Auch den Präsenzdienern, Zeit- und UNO-Soldaten lasse man mit der neuen Vorlage soziale Gerechtigkeit widerfahren.

Die Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters bis zum Jahr 2014 bzw. 2017 auf 60 oder 65 sei Prognosen zufolge nicht höher als die durchschnittliche Lebenserwartungsverlängerung und damit ein mathematisch nachvollziehbarer und sinnvoller Schritt, so der Sozialsprecher. "Dabei ist es mir wichtig, dass jene, die besonders lang gearbeitet haben, keinen Nachteil erleiden. Sie werden daher ab jedem Tag, den sie länger als 45 oder 40 Jahre arbeiten, einen entsprechenden Bonus bekommen."

Abschließend appellierte der Sozialsprecher an die Sozialpartner:
"Setzen Sie rasch den Pakt für ältere Arbeitnehmer um, damit sichergestellt ist, dass alle Arbeitnehmer, die noch arbeiten können und wollen, nicht vorzeitig in den Ruhestand gedrängt werden." (Schluss)

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