GLASER: PENSIONSREFORM IST JETZT BESCHLUSSREIF

Burgenland profitiert besonders von Erhöhung des Ausgleichszulagenrichtsatzes

Wien, 4. Juni 2003 (ÖVP-PK) "Der Entwurf für die Pensionssicherungsreform, den der Bundeskanzler heute dem Nationalrat präsentiert hat, ist ausgewogen und sozial verträglich. Die zuletzt vorgenommenen Änderungen nehmen auf die Bezieher kleinerer Einkommen besondere Rücksicht, ohne dass das Ziel, die langfristige Sicherung des Pensionssystems, aus den Augen gerät. Ich bin überzeugt, dass dieser Entwurf die Zustimmung des Parlaments finden wird." Das sagte ÖVP-Abg. Franz Glaser heute, Mittwoch, anlässlich der Beratungen im Plenum des Nationalrats. ****

Der Entwurf sehe nun ausreichende Übergangsfristen vor, sodass der Zeitpunkt des Pensionsantritts planbar bleibe. Die Verluste sind im ungünstigsten Fall mit 10 Prozent begrenzt, bewegen sich im Schnitt aber deutlich darunter. "Trotz aller Abfederungen bleiben die Kernpunkte der Reform erhalten", hob Glaser hervor. Das seien die Verlängerung des Durchrechnungszeitraumes und die schrittweise Abschaffung der Frühpensionen. Das seien die wichtigsten Voraussetzungen, damit jüngere Menschen auf ein sicheres Pensionssystem in den nächsten Jahrzehnten bauen können.

MASSNAHMENBÜNDEL FÜR SOZIAL SCHWÄCHERE BEVÖLKERUNGSGRUPPEN

Für das Burgenland mit seinen überdurchschnittlich vielen Beziehern kleinerer Pensionen sei vor allem die geplante Erhöhung des Ausgleichszulagenrichtsatzes wichtig, unterstrich Glaser. Der Richtsatz für Ehepaare soll von 965 auf 1.000 Euro angehoben werden. "Auch von der kommenden Steuerreform werden die Bezieher kleinerer Einkommen profitieren". Bruttojahreseinkommen von bis zu 14.500 Euro werden demnach komplett steuerbefreit. "Die ÖVP stellt damit nachdrücklich unter Beweis, dass sie aktiv für sozial schwächere Bevölkerungsschichten eintritt".

"Sowohl die Erhöhung des Ausgleichszulagenrichtsatzes als auch die Steuerreform 2004 werden sich auf das Burgenland spürbar auswirken", betonte der burgenländische Abgeordnete. "Den Pensionisten und den Beziehern kleinerer Einkommen wird deutlich mehr Geld zur Verfügung stehen. Das löst für die regionale Wirtschaft und Wertschöpfung mit Sicherheit belebende Effekte aus."
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