Sallmutter zu Finz: So stellt man sich richtige Arbeitnehmervertreter vor

Ehrliche ÖAAB-Funktionäre müssen jetzt aufstehen

Wien (GPA/ÖGB). "Vom neoliberalen Hardliner, Finanzminister Grasser, kommt die Infragestellung des Rechts auf Streikmaßnahmen und das Führen schwarzer Listen in der Finanzverwaltung wenig überraschend. Dass aber ein aus dem ÖAAB kommender Staatssekretär sich aktiv an solchen Aktionen beteiligt, sollte alle ehrlichen und aufrechten ÖAAB-Funktionäre endlich wachrütteln", erklärt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter.++++

"Die Haltung Finz' ist aber nur die konsequente Fortsetzung des politischen Kurses der ÖAAB-Führung in den letzten drei Jahren. Jeder arbeitnehmerfeindliche Schritt der Bundesregierung, und davon gab es nicht wenige, wurde von der ÖAAB-Führung im Parlament mitgetragen. Auch bei der Pensionsreform der Regierung hat die ÖAAB-Führung immer die Schüssel-Grasser-Linie verteidigt. Erst auf Druck des ÖGB sind die Herren Tancsits und Fasslabend kurz aufgewacht. Wo bleibt die Kritik des ÖAAB an seinem Staatssekretär, der frontal gegen ArbeitnehmerInnen losgeht, die für ihre Rechte kämpfen? Wann, wenn nicht jetzt, ist der Punkt für die zweifellos noch vorhandene ehrliche ÖAAB-Basis, um gegen diese Politik ihrer Führung Widerstand zu leisten", so der GPA-Vorsitzende.

ÖGB, 4. Juni 2003
Nr. 479

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