Flemming begrüßt Einigung in Pensionsfrage

Straßburg/Wien (OTS) - Als äußerst erfreulich und als ein Zeichen verantwortungsvoller Regierungskunst bezeichnete heute die Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes, Europa-Abgeordnete Dr. Marilies Flemming, die Einigung innerhalb der Regierung in der Pensionsfrage.

"Zu verurteilen sei hingegen der gestrige Streik, der niemandem, nicht den Pensionisten, und schon gar nicht den Jungen etwas gebracht hatte", so Flemming weiter.

Erfreulicherweise habe sich die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in ganz Europa auf eine unerwartete und phantastische Art und Weise von 70 Jahren im Jahre 1971 auf 80 Jahre heute verlängert. Bezogen die Menschen 1970 noch 9 Jahre lang eine Pension, ehe sie starben, so sind es heute 20 Jahre. Dass dies eine Änderung des Systems mit sich bringen müsse, versteht doch wohl jeder.

Die Bevölkerung mit dem Wort "überfallsartig vorgelegte Pensionsreform" zu verunsichern, sei einfach unanständig, wenn man weiß, dass die Durch-rechnungszeiten auf 40 Jahre Arbeitszeit erst im Jahre 2028 erfolgen wird. Man hat also ein Viertel Jahrhundert, um sich daran zu gewöhnen.

Flemming führ klar und deutlich aus, dass auch das Auslaufen der Frühpension, das heißt die Anhebung des Pensionsantrittsalters auf das schon heute gesetzlich vorgeschriebene Pensionsalter erst 2017 erfolgt sein wird.

Zu arbeiten werde überdies auch von älteren Menschen keineswegs nur als Plage und Last empfunden, sondern viele ältere Menschen sehen es als ihre Pflicht, aber auch als ihr Recht an, länger zu arbeiten und ihre Erfahrung an die Jugend weiter zu geben. Und dies gelte keineswegs nur für qualifizierte Berufe, sondern auch für manuelle Tätigkeiten.

Flemming abschließend: "Das Recht auf Arbeit ist ein Menschenrecht. Wir älteren Menschen sollten es uns nicht wegdiskutieren lassen".

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: (01) 40126/154

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0001