BA-CA-Chef: "Börsegang wird nicht verschoben"

Neuer Bank-General kontert erstmals "Bilanz-Trick"-Vorwürfe

Wien (OTS) - Bank Austria-Creditanstalt-Generaldirektor Karl
Samstag geht im NEWS-Interview erstmals öffentlich in die Offensive. Die in einem deutschen Wirtschaftsmagazin erhobenen Vorwürfe, die Bank habe über Stiftungen Bilanz-Kosmetik betrieben, weist Samstag als "absurd" zurück. Derzeit würden rechtliche Schritte geprüft. Samstag: "Dieser Artikel besteht ja fast nur aus Polemik. Dabei wurde kein Österreich-Klischee ausgelassen, von der Mozartkugel bis zum Balkan. Eben so, wie man sich unser Land von einem Düsseldorfer Vorort aus vorstellt."

Eine Verschiebung des Börsengangs schließt der BA-CA-Chef dezidiert aus. Zur Frage, ob der Preis, den die Stiftungen für die von der BA-CA übernommenen Beteiligungen bezahlte hat, gerechtfertigt sei, sagte Samstag: "Ja, selbstverständlich. Sie brauchen sich ja nur die Wertentwicklung dieser Beteiligungen anzuschauen. Die B&C-Gruppe, an die wir die Beteiligungen veräußert haben, performt hervorragend". Ziel der Einbringung der Beteiligungen in die Stiftungen sei die "klare Trennung vom Bankgeschäft und das Freisetzen von stillen Reserven" gewesen.

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