Schasching zu Schweitzer: Politik muss zuhören

Wien (SK) "Staatssekretär Schweitzer macht es sich sehr leicht, wenn er den SportlerInnen jetzt den schwarzen Peter für die Schulstundenkürzungen im Sportbereich zuschiebt. Die Einbindung des Sports in sportpolitische Diskussionen ist keine Bringschuld der SportlerInnen, sondern Verantwortung der Politik", so die Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses, SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching zur Aufforderung von Sport-Staatssekretär Karl Schweitzer, dass SpitzensportlerInnen mehr an der politischen Diskussion teilnehmen sollen. ****

Tatsächlich würden sich SportlerInnen immer wieder zu Wort melden -allerdings finden die Anregungen von Seiten des Sports kaum Gehör. "Die Sport-Dachverbände sind ein Sprachrohr für die Anliegen der SportlerInnen. Der Staatssekretär wäre gut beraten, sich an die bestehenden, gut funktionierenden Strukturen im Sport zu wenden", so Schasching Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Der Sport bringt sich über die Dachverbände in die Diskussionen ein - das ist schließlich eine der wichtigsten Aufgaben der Dachverbände. Es wäre wirklich an der Zeit, die Dachverbände nicht ständig zu kritisieren, sondern diese Vertretungsfunktion auch ernst zu nehmen. Politik muss gestalten. Aber um gestalten zu können, muss man auch zuhören", so Schasching abschließend. (Schluss) ns

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