Gemeinsames Ja zur Stärkung des Industriestandortes Kärnten

LH Haider: Öffentliche Hand hat ihre Aufgaben vorbildhaft gemacht

Klagenfurt (LPD) - 1999 wurde ein Standortabkommen zwischen der Industrie bzw. Industriellenvereinigung und dem Land bzw. der Landesregierung beschlossen und schrittweise umgesetzt. Ziel ist es, den Wirtschafts- und Industriestandort gemeinsam abzusichern und noch leistungs- und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Nun ist ein weiteres Standortabkommen 2003 seitens der Industrie auf dem Tisch. Auch dazu signalisierten die Vertreter der Kärntner Landesregierung bei einer Diskussion der Industriellenvereinigung in Villach einhellige Zustimmung. Letzte Ergänzungen bzw. Modifizierungen, um die LHStv. Peter Ambrozy ersuchte, werden berücksichtigt, so IV-Präsident Otmar Petschnig. Die Industrie ist ein zentraler Innovationsmotor im Land. Landeshauptmann Jörg Haider unterstrich die positive Entwicklung Kärntens als Technologieland. Neben Wien sei Kärnten auf Platz zwei hinsichtlich der Innovationskraft, wie dies europäische Studien klar belegen.

Mit der Schaffung des Technologiefonds im Jahr 1999 war Kärnten anderen Bundesländern voraus. Auch bei den Forschungs- und Entwicklungsausgaben pro Kopf liege Kärnten an zweiter Stelle, so Haider. Kärnten sei überaus attraktiv, dies beweise auch die Tatsache, dass der gesamte Automotive-Bereich im Konzern Infineon von München nach Villach verlagert wird. Die öffentliche Hand sei vorbildhaft tätig gewesen, unterstrich Haider. Gerade auch im Bildungsbereich sei enorm viel geschehen, von den Fachhochschulen über das Berufsschulkonzept, den zahlreichen IT-Klassen hin zu den Lehrwerkstätten, Silicon-Wifi und dem Ausbau der Uni. Ein Meilenstein sei der in Aufbau befindliche Lakeside-Softwarepark, der nach dem Vollausbau 2000 Arbeitsplätze bieten soll. Bei der ausseruniversitären Forschung würden noch viele Gelder brachliegen, sagte Haider. Auch das Carinthian Tech Research (CTR) sei saniert worden und laufe überaus erfolgreich. Die öffentliche Hand habe ihre Aufgaben optimal gemacht, so Haider, auch die Wirtschaft sei aufgefordert, ihre Anstrengungen zu verstärken.

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