AK für wirksame Transit-Übergangslösung für ganz Österreich, bis EU Wegekostenrichtlinie kommt

AK befürchtet massive Zunahme des Transitverkehrs Ende 2003 und durch EU-Erweiterung - Unter http://www.akwien.at/dat/Verkehr16.pdf aktuelle Positionen von AK, Verkehrsexperten und EU

Wien (AK) - Die AK befürchtet, dass die Lkw-Obergrenze für Transitfahrten durch Österreich fallen wird. Daher erneuert die AK ihre Forderung nach einer wirksamen Übergangslösung zur Transitregelung nicht nur für einzelne Transitstrecken, sondern für ganz Österreich, bis eine EU Wegekostenrichtlinie umgesetzt wird. Ansonsten wird der Transitverkehr Ende 2003 massiv zunehmen, warnt die AK. Zusätzlich wird durch die EU Erweiterung das Verkehrsaufkommen empfindlich ansteigen. Außerdem trägt die niedrige Lkw-Maut in Österreich dazu bei, die Transitbelastung zu vergrößern, so lange es billiger ist, durch Österreich zu fahren als durch die Schweiz. Die AK fordert die Regierung auf, darauf zu drängen, dass die EU-Kommission endlich einen Entwurf für eine neue Wegekostenrichtlinie vorlegt.

Auf der AK Homepage unter http://www.akwien.at/dat/Verkehr16.pdf finden Sie jetzt einen Tagungsband der AK zu Transit und EU Erweiterung. Darin finden Sie Positionen zB zur Transitproblematik, Ökopunkten, Kostenwahrheit im Verkehr, Lkw-Maut von den AK Verkehrsexperten, Verkehrsplaner Max Herry, EU-Rechtsexperte Waldemar Hummer, dem Obmann des Transitforums Franz Gurgiser, einem Vertreter der EU Kommission Heinz Hilbrecht sowie von dem Schweizer Verkehrsexperten Markus Maibach.

Sie können die Studie, die in der Reihe Verkehr und Infrastruktur (Nr 16) erschienen ist, auch per e-mail bestellen:
friederike.bodinger@akwien.at oder per Telefon 01 501 65 2698.

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AK Wien
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