Startschuss für LKH Klagenfurt Neu

Finanzierungsvertrag zwischen Land und KABEG einstimmig beschlossen - Kärntens Gesundheitswesen in Top-Position

Klagenfurt (LPD) - Vom Aufsichtsrat der Krankenanstalten BetriebsGmbH (KABEG) einstimmig beschlossen wurde heute, Dienstag, der Finanzierungsvertrag zwischen dem Land Kärnten und der KABEG für den Neubau des LKH Klagenfurt. Darin vorgesehen ist, die Nettobaukosten von 268 Mio. Euro zum Teil über Leasing sowie über Darlehen, Kredite und Anleihen zu finanzieren. Durch diese "kostengünstige Variante" sowie Gewinne durch die Neupositionierung des LKH Klagenfurt erwarte man sich eine Refinanzierung innerhalb der nächsten 20 Jahre, so Finanzreferent und Aufsichtsratsvorsitzender LHStv. Karl Pfeifenberger.

Für Pfeifenberger wurde mit dem Beschluss der "Grundstein für eine neue Zukunft des Kärntner Gesundheitswesens" gelegt. Kärnten sei nun auf dem Weg, eine "optimale und patientenorientierte Versorgung" zu gewährleisten und dabei österreichweit vorbildlich. Weiters strich Pfeifenberger die Standort- und Beschäftigungsgarantie für die Kärntner Krankenanstalten hervor.

Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Peter Ambrozy sagte, mit der Finanzierungsvereinbarung sei die "Schwelle in eine neue Entwicklung der Krankenhaus-Infrastruktur in Kärnten" überschritten worden. Durch die "ordentliche Planung" sowie die "Neustrukturierung" des LKH Klagenfurt erwarte er sich Einsparungseffekte welche für die langfristige Finanzierung des Projektes sorgen sollen. Insgesamt habe Kärnten ein Investitionsprogramm gestartet, um bis 2008 sämtliche Krankenanstalten technisch und nach Ausstattung auf das modernste Niveau zu bringen, so Ambrozy, für den sich Kärnten hierbei schon jetzt österreichweit in einer "Top-Position" befindet.

Für eine rasche Umsetzung des Projektes sprach sich auch Gemeindereferent LR Georg Wurmitzer aus, der für eine Einhaltung des Kostenrahmens plädierte.

Laut KABEG-Vorstand Karl Sonnberger sind für das Logistikzentrum sowie die beiden Baustufen des chirurgisch-medizinischen Zentrums 268 Millionen Euro veranschlagt. 170 Mio. Euro, welche für die Immobilien erforderlich seien, werde man über Leasing finanzieren, den Rest über Darlehen, Kredite und Anleihen. Sowohl Leasing- als auch Bauträgergesellschaft und Medizintechnik sollen europaweit ausgeschrieben werden, erklärte der Vorstand, der als Gesamtsumme für die Projektumsetzung 315,3 Mio. Euro nannte. Inbegriffen seien hier u.a. Kosten für die nötige Verkehrsinfrastruktur, die Glanverlegung sowie die Adaptierung der alten Bausubstanzen.

Der Zeitplan für die Umsetzung sieht laut Sonnberger vor, dass im Herbst mit der Verlegung des Glanflusses begonnen wird. Im Sommer oder Herbst 2004 soll der Bau des Logistikzentrums folgen, sechs Monate später wolle man das chirurgisch-medizinische Zentrum in Angriff nehmen. Abgeschlossen sollen die Bauarbeiten im Jahr 2008 sein.
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