GdG: Hysterie der VP nach Löschübung vor Wiener Rathaus unverständlich

Gelungene Informationsaktion der Wiener Berufsfeuerwehr hinterließ keinerlei "Verwüstungen" - Straße wurde nach Feuerwehrübung gesäubert - Politiker informierten sich vor Ort

Wien (GdG/ÖGB). Mit einer Löschübung protestierten dienstfreie und pensionierte Feuerwehrleute heute vor dem Wiener Rathaus gegen die Pensions"reform" der Bundesregierung. Grund genug für die Wiener VP, in Aussendungen von einer "Verwüstung" der Straße zu sprechen. Dazu Rudolf Hundstorfer, Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG): "Die einzige Verwüstung, die zur Zeit stattfindet, ist die des österreichischen Pensionsrechtes durch die ÖVP!"++++

Mit ihrer Aktion wollten die pensionierten Feuerwehrleute darauf hinweisen, dass die generelle Abschaffung der Frühpensionen für die gesamte Gesellschaft zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann. Arbeiten bis ins hohe Alter ist nicht in jedem Beruf möglich. Im Anschluss an die Aktion wurde die Straße vom verwendeten Löschschaum gereinigt und blieb in tadellosem Zustand zurück. Hundstorfer: "Um den Zustand der Straße beurteilen zu können, müsste man freilich dort gewesen sein und sich mit den Sorgen der betroffenen Menschen beschäftigt haben."

Bezug nahm der GdG-Vorsitzende dabei auf einen weiteren Vorwurf des VP-Generalsekretärs Reinhold Lopatka, der eine "Teilnahme" von Rathaus-Politikern an der Protestaktion geortet haben will. Hundstorfer: "Es haben tatsächlich mehrere Politiker die Teilnehmer der Aktion kontaktiert und sich über ihre Anliegen informiert. Leider war aber kein VP-Politiker darunter." Es sei für die VP endlich an der Zeit, wieder mit den Menschen auf der Straße über Lösungen zu sprechen, statt mit aus der Luft gegriffenen Vorwürfen Zeit zu verschwenden.

ÖGB, 3. Juni 2003 Nr. 474

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