Knafl: Pensionssicherungsreform ist unbedingt erforderlich im Interesse von Alt und Jung!

Jede Verunsicherung ist abzulehnen!

Innsbruck (OTS) - "Diese Pensionssicherungsreform ist im Interesse von Alt und Jung unbedingt erforderlich", stellte Stefan Knafl, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, auf einer Informationsveranstaltung in Innsbruck klar. Jede Verunsicherung ist abzulehnen, vor allem wie sie in den letzten Tagen auch von Gewerkschaftsseite immer wieder erfolgt ist.

"Wenn Rudolf Nürnberger behauptet, dass bei einer Pension von 500 Euro der zu erwartende Verlust 50 Euro (10 %) beträgt, so muss ich ihn auf die bestehende Gesetzeslage, die er als Gewerkschaftler eigentlich kennen müsste, aufmerksam machen, so Knafl weiter. Nach derzeitigem Recht haben Pensionisten Anspruch auf eine Ausgleichszulage, wenn ihre Pension eine bestimmte Höhe nicht erreicht. Dieser sogenannte Richtsatz beträgt bei Alleinstehenden 643,54 Euro und bei Ehepaaren 965,53 Euro, ein Verlust von 50 Euro bei einer Pension von 500 Euro ist daher gar nicht möglich. Dieses garantierte Mindesteinkommen stellt eine wichtige soziale Komponente im österreichischen Pensionssystem - das auf dem Versicherungsprinzip beruht - dar, um das Österreich auch international beneidet wird".

"Ich möchte in diesem Zusammenhang außerdem betonen, dass die Ausgleichszulage für Ehepaare ab 1.1.2003 um 7,2 % erhöht wurde, um die im "Nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung" festgelegte Armutsgefährdungsschwelle zu überschreiten. Hier zeigt sich wieder deutlich, dass diese Bundesregierung sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst ist und auch entsprechend handelt", erklärte Knafl abschließend.

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