RFW-Obmann Amann fordert: "Runter mit dem Benzinpreis!"

UT: Wenn Ölmultis Wettbewerb nicht zulassen, dann soll Bartenstein eingreifen!

Bregenz (OTS/RFW) - Nachdem ein Ende im ungerechtfertigten
Ost/West Gefälle bei den Benzinpreisen offenbar nicht möglich sei, da die Ölmultis sich offenbar beharrlich weigern die Kalkulationen auf den Tisch zu legen, um damit einen freien Wettbewerb zuzulassen, müsse man wohl wieder die Möglichkeit der Einleitung eines amtlichen Preisverfahrens bei den Treibstoffpreisen in Betracht ziehen, so der freiheitliche Wirtschaftsprecher und RFW-Landesobmann, LVP Ing. Fritz Amann.

Amann dazu: "Ich bin ein Gegner staatlicher Eingriffsmaßnahmen in den Markt, aber im speziellen Fall muss dem Trauerspiel auf dem Rücken der Autofahrer, die sowieso die "Melkkuh der Nation"sind, ein Ende gesetzt werden. Das Spielchen der Ölmultis auf Kosten der Wirtschaft und der Konsumenten muss endlich beendet werden. Auch ich bin der Meinung, dass nur ein funktionierender Wettbewerb Treibstoff billiger machen kann. Wenn es aber diesen Wettbewerb nicht gibt, muss mit entsprechenden Maßnahmen nachgeholfen werden und die hat Minister Bartenstein nun zu veranlassen, sollte die Ölindustrie uneinsichtig sein."

Das Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung beschränke sich schließlich nicht nur auf die Freizeitgestaltung, sondern habe oft auch einen wirtschaftlichen Hintergrund. Gerade Vorarlberg ist durch seine geopolitische Lage im äußersten Westen und den damit verbundenen überproportionalen Transportkosten besonders betroffen. Dass es dann noch beim Benzinpreis ein Ost/Westgefälle im Ausmaß von mehr als 10 Cent gibt, versteht niemand, zumal sich Österreich doch als ein einheitliches Wirtschaftsgebiet sehen soll.

Dies bedeute einen klaren Wettbewerbsnachteil für die heimische Wirtschaft und dieser müsse endlich beseitigt werden, wobei sich Amann einen regional gerechtfertigten marginalen Spielraum in der Benzinpreisgestaltung vorstellen kann. Mit Preisunterschieden von mehr als 10 Prozent müsse ein für alle mal Schluss sein, solange diese nicht am freien Markt entstehen, sondern nur in den Kalkulationen der Multis meist auch zum Nachteil der Tankstellenpächter, die sich neue Geschäftsfelder suchen müssen. Daher sei die Politik gefordert, den Ölmultis endlich den Kampf anzusagen, so die abschließende Forderung des FP-Wirtschaftssprecher und RFW-Landesobmann, LVP Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

Rückfragen & Kontakt:

Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW)
Landesgruppe Vorarlberg
Medienreferat: Mag. Michael Brduscha
Tel: 0664/3384704

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0005