SJÖ: Pensionsraub am Ballhausplatz

Kollross: Pensionskürzungen sind weitere Station auf schwarz-blauen Raubzug an der Bevölkerung

Wien (OTS) - Heute Dienstag um 11.30 Uhr veranschaulichten AktivistInnen der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ) in einer Aktion am Ballhausplatz den geplanten Pensionsraub der schwarz-blauen Bundesregierung. MinisterInnen als BankräuberInnen verkleidet symbolisierten das Vorhaben von FPÖVP.

Für Andreas Kollross, Vorsitzenden der SJÖ, sind die vorgesehenen Pensionskürzungen eine weitere Station auf dem schwarz-blauen Raubzug an der Bevölkerung: "Schüssel versucht dem Großteil der Bevölkerung weiszumachen, dass das jetzige Pensionssystem nicht mehr funktioniert und befriedigt gleichzeitig seine Klientel - die Unternehmen - indem er ihnen das öffentliche Pensionssystem verkauft. Wir haben kein Pensionsproblem, sondern ein Problem der zu geringen Beschäftigung. Dieses Problem ignoriert diese Bundesregierung allerdings schon seit drei Jahren."

Kollross fordert ein Umdenken in der Diskussion rund um die Pensionsfrage: "Die scheinbaren Allheilmittel Privatisierung und Kürzungen im Sozialbereich sind nicht die Antwort auf Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Sie sind nur Ausdruck des unhinterfragten Nachbetens neoliberaler Dogmen, in denen die sogenannte unsichtbare Hand des freien Marktes nichts anderes regelt als die Profite der Großunternehmen."

Für Kollross ist die Abwendung des schwarz-blauen Pensionsraubs Vorraussetzung dafür, der Jugend Perspektiven zu geben. "Gerade die Jungen sind die größten VerliererInnen dieser 'Reform'. Eine ausreichende private Vorsorge wird sich nur ein geringer Teil der Betroffenen leisten können. Die Alternative ist nur das Bekenntnis zur solidarischen Gesellschaft und dem Generationenvertrag. Beides sind dieser Bundesregierung Fremdwörter", so Kollross abschließend.

Fotos der Aktion sind bei der SJÖ erhältlich.

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