FP-Donaustadt erteilt Müllverbrennungsprojekt am Rautenweg Absage

Mehrbelastung durch 40.000 Tonnen Müll pro Jahr unvertretbar

Wien, 03.06.03 (fpd) – Die geplante Müllverbrennungsanlage am Donaustädter Rautenweg mit einer Jahreskapazität von 40.000 Tonnen stößt bei der betroffenen Bevölkerung und der FPÖ-Donaustadt auf massive Ablehnung, erklärte heute Klubobmann Toni Mahdalik.

Die Anlage soll, wenn Stadt und Bezirk ihren Segen dazu geben, ersten Informationen nach von Siemens gebaut und von der Norwegischen Firma "Energos" betrieben werden. 40.000 Tonnen vorbehandelter Industrie- und Gewerbemüll aus ganz Wien soll hier künftig verbrannt werden. Das bedeutet natürlich auch Tausende Lkw-Fahrten zusätzlich zur schon jetzt massiven Verkehrsbelastung in diesem Bereich. Als Standort ist ein privates Grundstück in unmittelbarer Umgebung der Sondermülldeponie am Rautenweg vorgesehen.

Das Vorhaben ist klar und deutlich abzulehnen, zumal eine von der Technik her vergleichbare Anlage in Österreich noch nicht existiert. Auch die Lebensqualität der Anrainer, die unter der Sondermülldeponie und dem Rinterzelt am Rautenweg schon mehr als genug zu leiden haben, darf nicht noch weiter geschmälert werden.

Zudem wird ja die neue Zentrale der MA-48 ebenfalls im 22. Bezirk am Waagner-Biro-Gelände in Stadlau angesiedelt. Man kann den Bogen auch überspannen. "Donaustadt darf jedenfalls nicht die Mistgstetten Wiens werden", warnt daher Mahdalik Bezirksvorsteher Effenberg abschließend. (Schluß)am

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