FCG zur Pensionsreform: "Zukunftsverweigerung" findet wo anders statt!

Bundessekretär Klein: Einfallslose Pensionskürzung ist keine Reform! Wien (OTS) - "Unser im Umlageverfahren errichtetes Pensionssystem im ASVG und die im Alimentationssystem errichteten Altersversorgungssysteme der öffentlichen Hand sind nur dann sinnvoll, wenn sie den Lebensstandard der Menschen sichern. Zusatzpensionen können nur für jene Möglichkeiten schaffen, die sich das leisten können (ca. 8% der Bevölkerung). Betriebliche Pensionssysteme sind in Österreich nicht flächendeckend umzusetzen, da wir mehr als 85% kleine und mittlere Unternehmen haben, die man nicht mit Pensionssystemen belasten kann", erklärte heute FCG-Bundessekretär Karl Klein, der Aussagen gewisser ÖVP-Parteifreunde zurückwies, der ÖGB und die FCG betreiben "Zukunftsverweigerung".

Eine Pensionsreform muss die Altersversorgungssysteme so gestalten, dass die angestammten Aufgaben erfüllt werden können. Wer dies nicht akzeptiert betreibe die wirkliche Zukunftsverweigerung, weil dann ein gesichertes Leben im Alter nicht möglich ist.

"Es ist keine tolle Idee nur mehr Pensionssysteme zu haben, deren Leistungen kein Ersatz für das verloren gegangene Einkommen sind. Die FCG will keine Almosen, sondern echte Einkommen. Nicht alles was anders gemacht wird, ist auch schon eine Reform und "kaputt reformierte" Altersversorgungssysteme sind Bankrotterklärungen der Sozialpolitik. Echte Reformen brauchen Zeit und Konsens und dürfen nicht kontraproduktiv sein", so Klein, der abschließend betonte, dass die FCG im ÖGB ihren Mitgliedern verantwortlich sei und nicht diversen Meinungen mancher Experten. Bei den christlichen Gewerkschaftern gehe Qualität vor Tempo.
(Schluss/hsh)

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