RFW: NÖ Wirtschaft in Geiselhaft der Gewerkschaften

Enormer Schaden für Klein- und Mittelbetriebe zu befürchten

Wien (OTS/RFW) - Anlässlich des Großstreiktages in NÖ zeigt sich der Vizepräsident der Niederösterreichischen Wirtschaftskammer und RFW-Landesobmann, KR Walter Fischer sehr besorgt um die betroffenen NÖ Betriebe.

Vor allem durch die Bestreikung der öffentlichen Verkehrsmittel sei mit erheblichen Schäden für die NÖ Betriebe zu rechnen. "Leider liegen noch keine genauen Zahlen vor, wie groß der Schaden gerade bei den Klein- und Mittelbetrieben in NÖ sein wird."

Gerade in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Lage, treffe ein Streik mit all seinen negativen Folgen für die Volkswirtschaft, besonders jene Unternehmen, die schon in der Vergangenheit mit einigen Problemen zu kämpfen hatten. Eine noch größere Pleitewelle mit ihren negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in NÖ sei daher zu befürchten.

"All diese negativen Auswirkungen werden von den Gewerkschaften ganz bewusst in Kauf genommen. Der in den letzten Jahren immer stärker werdende Mitgliederschwund und die schwere Identitätskrise mancher Gewerkschaften, soll durch solche medienwirksamen Streikaktionen entgegengewirkt werden. Auch gegen den in den letzten Jahren mangels zukunftsfähiger Konzepte immer stärkere Einflussverslust in der Politik, soll mit Hilfe solcher Aktionen der Kampf angesagt werden. Dass bei solchen Streikaktionen Unbeteiligte in Geiselhaft genommen werden, scheint niemanden zu stören. Dass damit auch letztlich der Volkswirtschaft und somit auch jedem Arbeitnehmer geschadet wird, auch das wird in Kauf genommen", so Fischer.

Die Gewerkschaften hätten ihre Berechtigung in der Vertretung und Durchsetzung der von Mitarbeiterinteressen gegenüber den jeweiligen Betrieben. Keine Berechtigung hätten die Gewerkschaften, sich gegen eine demokratisch legitimierte Regierung zu stellen und sich als Stimme des Volkes aufzuspielen.

"Das Volk ist bei der Nationalratswahl selbst aufgerufen, eine Entscheidung zu treffen und braucht keine Gewerkschaft, die es bevormundet. Jede demokratische Regierung wird sich ohnehin niemals gegen das eigene Volk stellen, da sie wiedergewählt werden will und somit werden notwendige aber schmerzhafte Maßnahmen immer so verträglich wie nur irgend möglich ausfallen. Daher braucht es in einer funktionierenden Demokratie keine Gewerkschaften, die sich als Stimme des Volkes aufspielen und nur Schaden anrichten, den wir letztendlich alle bezahlen müssen", schloß Fischer.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis:
Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) Niederösterreich
Pressereferent Landesobmann-Stv. Robert Lugar
Tel.: 0676/3517734

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0003