PRÄSIDENT HÖSELE ZEICHNET AUSSENMINISTERIN FERRERO-WALDNER AUS Arthur von Rosthorn-Medaille 2003 im Hohen Haus verliehen

Wien (PK) - Bundesratspräsident Herwig Hösele überreichte heute die nach dem ehemaligen österreichischen Diplomaten und Sinologen Arthur von Rosthorn (1862-1945) benannte Medaille für Verdienste
um die österreichisch-chinesischen Beziehungen an
Bundesministerin Benita Ferrero-Waldner und an den Präsidenten
der SOS-Kinderdörfer Helmut Kutin. An dem feierlichen Akt nahmen auch Vizepräsidentin Anna Elisabeth Haselbach und der Botschafter der Volksrepublik China in Österreich teil.

Hösele begrüßte die anwesenden Gäste und erinnerte daran, dass der Bundesrat schon seit Jahrzehnten in die Zusammenarbeit mit
der VR China eingebunden sei. So habe es immer wieder
Delegationen der und zur Konsultativkonferenz, der zweiten Kammer des chinesischen Parlaments gegeben, und auf mannigfache Weise
habe man freundschaftliche Kontakte geknüpft und die bilateralen Beziehungen vertieft.

Hösele wies darauf hin, dass etwa das Rosenfeld-Spital in
Shandong das Partnerkrankenhaus des UKH Graz sei, und ging auch
auf seine persönlichen Erfahrungen mit China ein. Er unterstrich die Bedeutung der bilateralen Partnerschaft zwischen Österreich
und China, das er als den dynamischsten Wirtschaftsraum unseres Erdballs bezeichnete. Hösele dankte dem Laudator und dem Überreicher der Medaillen und würdigte sodann die beiden Preisträger.

Gerd Kaminski von der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft hielt sodann die Laudationes auf die beiden Auszuzeichnenden und bezeichnete dies als eine Aufgabe, die er gerne übernommen habe.
Er erinnerte daran, dass Ferrero-Waldner schon zu ihrer Zeit als Mitarbeiterin des UN-Generalsekretärs Boutros Ghali an der Frauenkonferenz in Peking teilgenommen habe und auch während
ihrer Zeit als Staatssekretärin und als Ministerin stets
zahlreiche Aktivitäten im Zeichen der bilateralen Zusammenarbeit gesetzt und unterstützt habe. Als besonderen Aspekt dieser Kooperation nannte Kaminski die Provinz- und
Städtepartnerschaften, aber auch die zahlreichen Besuche hochrangiger Vertreter der VR China in Österreich. Schließlich erwähnte Kaminski noch zwei Botschafter der besonderen Art, die nicht in der Metternichgasse, sondern in Schönbrunn zu Hause
seien, die beiden von China zur Verfügung gestellten Pandabären, die eine besondere Völker verbindende Note in die österreichisch-chinesischen Beziehungen gebracht hätten.

Sodann überreichte Helmut Sohmen, der auch auf das Leben und
Wirken Arthur von Rosthorns einging, die Medaillen, ehe Bundesministerin Benita Ferrero-Waldner und Helmut Kutin
Dankesreden hielten. Die Außenministerin führte bei dieser Gelegenheit aus, dass der Name Rosthorn nicht nur für Feinfühligkeit und Sensibilität stehe, sondern auch für die enge Zusammenarbeit zwischen einem mittleren und einem riesigen Land stehe. Die VR China sei die Großmacht der Zukunft, und so sei es von besonderem Interesse, wie China mit den europäischen Ländern umgehe. Sie sei froh, dass es zwischen den beiden Ländern so gute Kontakte gebe, und so akzeptiere sie diese Auszeichnung auch für ihr Haus und jene Kollegen der Asienabteilung, die Hervorragendes leisteten. (Schluss)

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