JG kritisiert: "Polemik und Polarisierung aus den Reihen der JVP"

Schwarz: "Fuhrmann braucht Nachhilfeunterricht"

Wien (SK) Als "billige, zynische Polemik" bezeichnet der gf. Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ, Hannes Schwarz, die heutigen Aussagen der Bundesobfrau der Jungen ÖVP (JVP) Silvia Fuhrmann. "Statt sich als selbsternannte Anwältin der jungen Menschen und gleichzeitig als Erfüllungsgehilfin der schwarz-blauen Zukunftszerstörungsregierung aufzuspielen sollte sie sich lieber mit den jugendfeindlichen Eckpunkten der sogenannten 'Pensionsreform' ihres Bundeskanzlers Schüssel ernsthaft auseinander setzen. Denn die Maßnahmen von ÖVP und FPÖ im Bereich der Pensionen bedeuten für die Jugend von heute, dass sie künftig keine Lebensstandard sichernde Pensionen mehr haben werden", so Schwarz am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Nicht der ÖGB gefährde den sozialen Frieden in diesem Land, sondern Schüssel bringe Österreich immer mehr "an den sozialen Abgrund". Bestes Beispiel für die derzeit aussichtslose Situation in unserem Land sei etwa die höchste Jugendarbeitslosigkeit in der Geschichte der Zweiten Republik.

Schwarz ist überzeugt: "Es ist der ÖGB, der für die Zukunft der jungen Menschen in diesem Land kämpft und wenn sich Fuhrmann auch einmal unter den jungen Menschen informieren würde, wüsste sie wie viele von ihnen sich mit den Zielen der Gewerkschaft solidarisch erklären und sich an den Demonstrationen und Informationsveranstaltungen aktiv beteiligen."

Des weiteren habe Fuhrmann offenbar intensiven Nachhilfeunterricht im Fach Politische Bildung nötig, "weiß sie doch offenbar als ÖVP-Abgeordnete zum Nationalrat nicht, dass der ÖGB ein überparteilicher Verein ist und selbst Freiheitliche und Christliche GewerkschafterInnen den morgigen Abwehrstreikmaßnahmen zugestimmt haben". Schwarz empfiehlt Fuhrmann daher, Fritz Neugebauer, den Vorsitzenden der GÖD, als kompetenten Ansprechpartner in der eigenen Fraktion.

Endgültig lächerlich mache sich Fuhrmann, wenn sie sich Sorgen um die Maturantinnen und Maturanten an Österreichs Schulen macht. "Wo bleiben derartige Aufschreie, wenn Bildungsabbauministerin Gehrer Studiengebühren einführt, Schulstunden kürzt und nicht für ausreichend Lehrpersonal an den österreichischen Schulen sorgt?". Für die Gewogenheit des Bundeskanzlers verrate Fuhrmann die Interessen der jungen Menschen in Österreich, so Schwarz.

Schwarz abschließend: "Die Junge Generation in der SPÖ begrüßt die morgigen Kampfmaßnahmen der Gewerkschaft ausdrücklich und äußert größte politische Sympathien für die Ziele und Anliegen der Streikenden aus." (Schluss) ml/mm

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 0664/1145695 (Hannes Schwarz) zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002